
Nestlé fördert seine Produktion mit 3D-Druck im Vereinigten Königreich
Nestlé hat die Erweiterung seiner 3D-Druckoperationen in mehreren Produktionszentren im Vereinigten Königreich angekündigt 🏭. Die Initiative zielt darauf ab, die Herstellung kritischer Teile für seine Verpackungs- und Automatisierungsanlagen zu beschleunigen, Produktionszeiten zu optimieren und die Abhängigkeit von externen Lieferanten zu reduzieren. Mit der Integration fortschrittlicher 3D-Drucker kann der Multinationalkonzern Komponenten on-demand produzieren, sich schnell an Änderungen in der Produktionslinie anpassen und operative Agilität in einem wettbewerbsintensiven Markt aufrechterhalten. Denn in der Lebensmittelindustrie zählt jede Sekunde Ausfallzeit ⏱️.
Agile und flexible Produktion für Verpackungslinien
Die additive Fertigung ermöglicht es Nestlé, spezifische Teile zu prototypen und zu produzieren, ohne die üblichen Betriebsabläufe in seinen Werken zu unterbrechen 🛠️. Von maßgeschneiderten Zahnrädern bis hin zu FüllDüsen bietet der 3D-Druck die Flexibilität, Designs schnell zu iterieren und Komponenten on-demand herzustellen. Dies verkürzt die Wartezeiten, die mit Bestellungen bei externen Lieferanten verbunden sind, und ermöglicht Vor-Ort-Anpassungen zur Verbesserung der Effizienz der Verpackungsmaschinen. Ein entscheidender Vorteil in einer Branche, in der die Produktionskontinuität entscheidend ist.
Die additive Fertigung ermöglicht das Prototyping neuer Teile, ohne die üblichen Betriebsabläufe der Werke zu beeinträchtigen.
Vorteile in der Lieferkette und operative Autonomie
Der Einsatz von 3D-Druck reduziert die Notwendigkeit, große Lagerbestände an Ersatzteilen zu halten, minimiert Lager- und Logistikkosten 📦. Die Werke gewinnen Autonomie, indem sie spezifische oder veraltete Komponenten intern herstellen können, was die Resilienz der Lieferkette gegenüber globalen Störungen verbessert. Dies ist besonders wertvoll für schnell abnutzende oder maßgeschneiderte Teile, die sonst hohe Mindestbestellmengen oder lange Lieferfristen erfordern würden. Der 3D-Druck macht jedes Werk zu einem autarken Produktionszentrum.
Nachhaltigkeit und Innovation bei Materialien
Nestlé strebt die Integration nachhaltigerer Materialien in seine 3D-Druckprozesse an, wie Biopolymere oder recycelbare Verbundwerkstoffe, um Ressourcenverschwendung zu verringern und den ökologischen Fußabdruck zu reduzieren 🌱. Die Digitalisierung der Fertigung ermöglicht optimierte Designs, die weniger Material und Energie benötigen, ohne die Funktionalität zu beeinträchtigen. Darüber hinaus reduziert die lokale Produktion die mit dem Transport von Komponenten verbundenen Emissionen und passt sich den Unternehmenszielen für Nachhaltigkeit an. Innovation, die sowohl der Effizienz als auch dem Planeten dient.
Praktische Anwendungen in der Lebensmittelindustrie
Der 3D-Druck bei Nestlé konzentriert sich auf kritische Komponenten:
- Teile für Verpackungsmaschinen: Düsen, Führungen, Halterungen und Klemmelemente.
- Wartungswerkzeuge: Maßgeschneiderte Schlüssel, Adapter und Kalibriergeräte.
- Schnelle Prototypen: Iterative Gestaltung neuer Komponenten für Produktionslinien.
- Veraltete Teile: Ersatz von Komponenten, die von Originalherstellern eingestellt wurden.
Die Ironie der essbaren Fertigung
Bald könnten in den Nestlé-Werken sogar Schokoladenformen gedruckt werden… und danach gegessen! Obwohl die Techniker wahrscheinlich weiterhin Metall für Maschinenteile bevorzugen 😅.