Mercedes-AMG F1 führt ersten Shakedown in Montmeló mit rigorosem Programm durch

Veröffentlicht am 31. January 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt
El Mercedes-AMG W15 de Fórmula 1, con librea negra y plateada, circula por la recta principal del Circuit de Barcelona-Catalunya durante la sesión de shakedown, bajo un cielo parcialmente nublado.

Mercedes-AMG F1 führt seinen ersten Shakedown in Montmeló mit einem rigorosen Programm durch

Das Mercedes-AMG Petronas-Team beendete seinen ersten Arbeitstag auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya. Das Team setzte einen sehr intensiven Arbeitsplan mit seinen zwei W15-Monopostos um. Die Piloten Lewis Hamilton und George Russell legten eine beträchtliche Distanz zurück, ohne dass es zu wesentlichen mechanischen Ausfällen kam. Die bekannten Rundenzeiten aus der katalanischen Strecke liegen in einem kompetitiven Bereich, obwohl sie mit den Vorhersagen der meisten Experten übereinstimmen. 🏎️

Ein Tag für Überprüfungen und Datensammlung

Das Hauptziel dieses Einsatzes war nicht, die beste Rundenzeit zu erzielen, sondern sicherzustellen, dass alle Systeme des neuen Wagens einwandfrei funktionieren. Die Ingenieure konnten eine große Menge an anfänglichen Daten sammeln, während Hamilton und Russell sich an das Verhalten des neuen Chassis auf einer Strecke anpassten, die sie perfekt kennen. Der allgemeine Eindruck ist positiv: Das Auto funktioniert gut, zeigt aber noch nicht sein volles Potenzial und löst die Fragen nicht, ob es um Rennsiege kämpfen kann.

Die Schlüsselpunkte des Tages:
  • Die W15-Monopostos absolvierten eine hohe Anzahl an Runden ohne schwere technische Probleme.
  • Die Zeiten waren respektabel, aber nicht überraschend und entsprachen den Erwartungen.
  • Die Arbeit konzentrierte sich auf die Validierung von Systemen, Sensoren und der Chassisreaktion.
Die Priorität lag darin, die Daten zu korrelieren, nicht damit zu beeindrucken. Es ist ein methodischer und notwendiger Prozess.

Die Reaktion der Fans: Zurückhaltende Erwartung

Trotz schneller Rundenzeiten entstand unter den Teamfans keine Euphorie. In der heutigen F1 sind die Vorbahntests eine Übung, bei der die Teams Erwartungen managen und einen Teil ihres echten Tempos verbergen. Mercedes folgte diesem Muster und vermied es, eine überwältigende Leistung zu zeigen, die vorzeitige Illusionen schaffen könnte. Die offiziellen Mitteilungen heben die mechanische Zuverlässigkeit und die Menge an gesammelten Informationen hervor, nicht dass sie das schnellste Auto haben. Diese vorsichtige Haltung sorgt bei den Fans für eine Atmosphäre der erwartungsvollen Vorsicht statt Feier. 🤔

Der technische Ansatz dominiert die Strategie:
  • Die Ingenieure in Brackley wollen das reale Verhalten des W15 mit ihren Simulationen verstehen und korrelieren.
  • Jede Runde auf der Strecke dient der Anpassung komplexer virtueller Modelle.
  • Das Team strebt in dieser Phase nicht die Führung in den Zeitentabellen an, sondern die Ausführung einer detaillierten Checkliste.

Weniger Spektakel, mehr Grundlagenarbeit

Während andere Teams Gerüchte über revolutionäre technische Innovationen streuen, beschränkt sich Mercedes auf Fahren, Datensammlung und Feinabstimmung. Dieser Prozess, der für die Weiterentwicklung des Wagens im Verlauf der Saison grundlegend ist, ist für Zuschauer, die klare Signale einer Aufholjagd gegenüber Red Bull erwarten, weniger aufregend. Die wahre Prüfung, um den Fortschritt des W15 zu bewerten, kommt mit der ersten Qualifying-Session des Jahres. Bis dahin bevorzugt das Sternenteam die stille und akribische Arbeit gegenüber jeglichen großspurigen Erklärungen. 🔧