
Maya und Unreal sind jetzt beste Freunde, dank mGear und ueGear
Das Team von mGear hat seine Version 5.0 veröffentlicht, und mit ihr kommt ueGear, ein Plugin, das den Animierern das Leben erleichtern soll. Wie? Indem es Rigs aus Maya in etwas umwandelt, das Unreal Engine versteht ohne Dramen. So ist es, man muss nicht mehr beten, dass die Charaktere beim Export nicht zu digitalen Spaghetti werden. 🎮
ueGear rekonstruiert automatisch die mGear-Rigs innerhalb von Unreal, als wären sie dort geboren (und ohne Teenager-Traumen).
Warum mGear der unsung Hero des Rigging ist?
Für die Uninitiierten ist mGear wie Lego für Rigging: modulare Bausteine, mit denen man Skelette und Kontrollen zusammenbauen kann, ohne Programmiergenie zu sein. Es entstand 2015 als Evolution eines früheren Tools und ist seitdem das Rettungsboot für viele 3D-Künstler. Zu seinen Star-Tools gehören:
- Shifter: das Herz des Rigging.
- Anim Picker: zum Auswählen von Kontrollen, ohne den Verstand zu verlieren.
- Crank: formt Posen wie digitale Tonerde. 🎨
Das Beste daran ist, dass es kostenlos und Open Source ist, obwohl es nicht allein auf der Welt ist: Es wird von mcsGear unterstützt, einem Unternehmen, das professionellen Support bietet. Also, es ist kein Projekt, das in der Dark Web verstaubt.

ueGear: die Brücke, die alle brauchten (aber nicht wussten)
Die große Neuigkeit ist ueGear, das als Übersetzer zwischen Maya und Unreal fungiert. Stell dir vor, du animierst in Maya und siehst deinen Charakter in Unreal bewegen ohne in drei Sprachen zu fluchen. Es ist allerdings nicht perfekt: Es unterstützt noch nicht das Modular Control Rig von Unreal 5.4, aber es ist ein riesiger Fortschritt. Außerdem funktioniert es mit:
- Charakter-Rigs.
- Kameras und Animationen.
- Vollständigen Sequenzen. 🎥
Allerdings, wenn du erwartest, dass es mit Blender funktioniert, träum weiter. Manche Rivalitäten sterben nie. 😏
Auf Wiedersehen PyMEL, hallo PyMaya (und weniger Kopfschmerzen)
Die Version 5.0 bringt auch wichtige technische Änderungen: PyMEL wurde durch PyMaya ersetzt. Warum? Weil PyMEL keine Wartung mehr erhält und wie das Tragen einer Vinylplatte in der Digitalzeit war. PyMaya ist leichter und gewährleistet Kompatibilität mit zukünftigen Maya-Versionen. Es ist allerdings nicht rückwärtskompatibel, also wenn du PyMEL verwendet hast, musst du Anpassungen vornehmen. 💻
mGear 5.0 funktioniert mit Maya 2025 und 2026 unter Windows, macOS und Linux, obwohl einige Funktionen Windows-exklusiv sind. Und ja, Python 2 wurde in die Kiste der Erinnerungen verbannt, wie es sein sollte.
Herunterladen, nutzen und modifizieren (die Macht des Open Source)
Beide Tools stehen unter MIT-Lizenz, also kannst du sie herunterladen, modifizieren oder sogar deine eigene Version "mGear aber mit Memes" machen, wenn dir langweilig ist. Alles ist auf GitHub verfügbar, bereit, deinen Workflow zu retten.
Und als abschließende Reflexion: Es ist kurios, dass ein Tool, das Rigging vereinfachen soll, die Künstler dazu bringt, mehr Zeit mit Python als mit Keyframes zu verbringen. Aber gut, wenigstens können sie sich jetzt in Echtzeit in Unreal beschweren. 🚀