
LASED: der 3D-Drucker, der in der Luft druckt… wörtlich
Ein Team der Auburn University hat einen entscheidenden Schritt in der additiven Fertigung im Weltraum gemacht. Ihr Drucker LASED (Laser-Assisted Sintering in Extreme Dimensions), der nur 60 cm groß ist, hat erfolgreich während parabelförmiger Flüge gedruckt, die Schwerelosigkeit simulieren.
Was macht sie anders?
- Kompakt und effizient: Verbraucht weniger als 500W, ideal für Langzeitmissionen.
- Multimaterial: Verwendet Laser, um Metallpulver zu sintern und Nanopartikel abzulagern.
- Autonom: Reduziert die Notwendigkeit, Teile von der Erde zu senden.
Während der Flüge, die in einem umgebauten Boeing 727 durchgeführt wurden, war LASED in der Lage, in Phasen von 20 bis 25 Sekunden Mikrogravitation zu drucken. Anschließend wurden Schlüssel-Eigenschaften wie mechanische Festigkeit, dimensionale Genauigkeit und Rauheit analysiert.
Was kommt als Nächstes: Drucken auf der ISS und darüber hinaus
Der nächste Schritt wird das Testen von Halbleitern in Umgebungen mit niedriger Schwerkraft im Jahr 2025 sein, mit Blick auf zukünftige Mondmissionen und die Internationale Raumstation. Der Traum von selbstversorgenden orbitalen Fabriken scheint keine Science-Fiction mehr zu sein.
Während wir auf der Erde immer noch mit verklemmten Filamenten kämpfen, zeigt LASED, dass Drucken im Weltraum… einfacher sein könnte.