
Infinigen Indoors: Wenn Procedurales und Importiertes Hand in Hand gehen
Der Umgebungsgenerator Infinigen hat gerade seine eigene Regel gebrochen: nicht alles muss mehr mit Knoten erstellt werden. Das letzte Update erlaubt den Import statischer 3D-Modelle aus Blender oder Maya und kombiniert das Beste aus manuellem Design mit prozeduraler Generierung. Das Ergebnis? Reichhaltigere Szenen, in denen dieses so mühsam modellierte ornamentale Sofa endlich Sinn ergibt.
"Wir lassen die Künstler tun, was sie am besten können (modellieren), und die KI tun, was sie am besten kann (den Rest auffüllen)" — Patch-Notizen.
Neuheiten, die das Spiel verändern
- Import von Assets: Skulpturen, komplexe Möbel und Elemente, die schwer prozedural zu generieren sind
- Infinigen-Sim: Modul zum Erstellen von Türen, Schubladen und interaktiven Objekten 🚪
- Erweiterte Exportierung: Formate wie USD, URDF und MJCF für Simulationspipelines
Hybrider Workflow
Jetzt kannst du:
- Schlüsselelemente in Blender/Maya modellieren
- Sie in Infinigen importieren
- Die Umgebung prozedural darum herum generieren
- Alles zusammen für Unreal oder Isaac Sim exportieren
Anforderungen und Einschränkungen
- Multiplattform-Support: Linux/macOS nativ, Windows via WSL (experimentell)
- NVIDIA-GPU erforderlich für CUDA-Beschleunigung
- In Blender funktioniert es besser als externes Modul als internes
Wozu dient es wirklich?
Ideal für:
- Schnelles Prototyping von Innenräumen
- Roboter-/KI-Simulationen mit interaktiven Objekten
- Motion Graphics mit prozeduraler Basis, aber manuellen Details
Mit diesem Update hört Infinigen auf, nur ein prozeduraler Generator zu sein, und wird zu einer Brücke zwischen traditionellem Modeling und assistierter Erstellung. Allerdings warten wir immer noch auf den Tag, an dem es diese perfekte Kaffeetasse generieren kann, die uns so viel Mühe beim Modellieren bereitet ☕.