Honda entdeckt einen Defekt in der Antriebsanlage des Aston Martin F1

Veröffentlicht am 24. January 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt
Motor de Fórmula 1 Honda RA62H en el banco de pruebas, con cables y sensores visibles, enfocado en la zona del sistema de recuperación de energía ERS.

Honda entdeckt einen Fehler in der Antriebsanlage des Aston Martin F1

Als Partner, der Motoren an Aston Martin in der Formel 1 liefert, hat Honda einen konkreten Aspekt lokalisiert, der verbessert werden muss, um die Höchstleistung zu erreichen. Der japanische Hersteller untersucht die Funktionsweise seiner Antriebsanlage und vergleicht sie mit den Daten der Konkurrenz. Diese Analyse deckt einen Hauptfaktor auf, der die Fähigkeiten des britischen Monopostos einschränkt. Die Gruppe von Ingenieuren handelt bereits, um dieses Problem vor dem nächsten Großen Preis zu lösen. 🏎️

Motor de Fórmula 1 Honda RA62H en el banco de pruebas

Das Problem liegt im hybriden ERS-System

Die Schwäche, die Honda identifiziert, ist mit der Art und Weise verbunden, wie die Energie im hybriden System, bezeichnet als ERS, verwaltet wird. Die gesammelten Informationen deuten darauf hin, dass der Verbrennungsmotor auf einem sehr hohen Niveau arbeitet. Dennoch erreicht die Übertragung elektrischer Energie zwischen Batterie und Elektromotor in spezifischen Phasen der Strecke nicht seinen besten Zustand. Dies verhindert, dass der Fahrer die gesamte verfügbare Leistung genau dann nutzen kann, wenn er sie benötigt, insbesondere beim Beschleunigen nach langsamen Kurven.

Direkte Auswirkungen auf die Ergebnisse:
  • Es entsteht ein Zeitverlust pro Runde, der entscheidend sein kann.
  • Auf Strecken mit zahlreichen Beschleunigungen aus niedriger Geschwindigkeit wächst der Nachteil.
  • Aston Martin bemerkt, dass sein Auto in schnellen Kurven gut performt, aber Schwierigkeiten hat, die Rivalen in Sektoren zu erreichen, die eine sofortige Leistungsreaktion erfordern.
Wenn die Leistung nicht genau im richtigen Moment eingesetzt wird, kann man nur zusehen, wie die Rivalen davonfahren. Eine Frage der Synchronisation, die Zehntelsekunden kostet.

Die Lösung liegt in der Software

Honda hat nun priorisiert, die Software zu modifizieren, die die MGU-K (Motor Generator Unit - Kinetic) steuert. Das Ziel ist eine feinere Synchronisation mit dem zu erreichen, was der Fahrer in jedem Moment verlangt, und die identifizierte Leistungsdefizit zu schließen. 🔧

Arbeitsbereiche für die Ingenieure:
  • Überprüfen und Optimieren der Algorithmen zur Steuerung des Energieflusses.
  • Anpassen der Reaktion des hybriden Systems auf Beschleunigungsforderungen.
  • Verbessern der Integration zwischen Verbrennungsmotor und elektrischem System, um die Leistung linearer und effizienter zu liefern.

Zeitrennen bis zum nächsten Rennen

Das technische Team arbeitet daran, diese Anpassungen vor dem nächsten Championat-Event umzusetzen. Die Lösung dieses Problems ist entscheidend, damit Aston Martin das volle Potenzial seines Chassis ausnutzen und um höhere Positionen kämpfen kann. Die Effizienz des ERS erweist sich erneut als entscheidliches Schlachtfeld in der modernen F1.