
Wo aufstrebendes Talent auf die Industrie trifft 🎮
Am 18. und 19. Juni 2025 beherbergte der Campus Montpellier der ESMA den Großen Preis für Videospiele, eine Veranstaltung, bei der Studierende des dritten Studienjahres der Standorte Rennes, Toulouse und Montpellier ihre Abschlussprojekte vor einer professionellen Jury aus vierzehn Branchenvertretern verteidigten. Während zweier intensiver Tage verband die Atmosphäre die Anforderungen eines professionellen Wettbewerbs mit der Inspiration, das Zukunft des Videospiel-Entwicklungs vor Augen zu haben, die in den Händen neuer Talente konkrete Gestalt annimmt.
Eine Jury mit Branchenerfahrung
An der Spitze der Jury stand Pauline Dupuy, Produzentin bei DON'T NOD, begleitet von Designern, Art Directors und Produzenten aus verschiedenen Studios. Dupuy hob die Reife und Ernsthaftigkeit hervor, mit der die Teams ihre Spiele präsentierten, und betonte, dass das gezeigte Niveau „manchen professionellen Indie-Veröffentlichungen in nichts nachsteht“. Die Bewertung umfasste technische, künstlerische, spielmechanische und originelle Aspekte mit detailliertem Feedback, das die Studierenden für ihren Übergang in die Berufswelt nutzen können. 🏆
Die neun Projekte im Wettbewerb
Die präsentierten Titel repräsentierten eine beeindruckende Vielfalt an Genres und Ansätzen:
- Rennes: Derayah, Unclock, Maps & Cards, Tiny Kinesis
- Toulouse: Muse, Sunder, Void Fisher
- Montpellier: Nova, Stackhead (erstes ESMA-Spiel, das für Nintendo Switch entwickelt wurde)
Jedes Projekt demonstrierte Monate der Teamarbeit, die Programmierung, Kunst, Design und Erzählung integrierte.
Hier zu präsentieren ist wie das Launchen deines Spiels auf dem realen Markt; die Jury ist unerbittlich, aber ihr Feedback ist Gold wert.
Gewinner und Anerkennungen
Nach den Beratungen der Jury wurden vier Preise vergeben:
- Bester technischer Erfolg: Stackhead (Montpellier)
- Bestes grafisches Design: Nova (Montpellier)
- Bester Gameplay: Tiny Kinesis (Rennes)
- Großer Preis ESMA 2025: Muse (Toulouse)
Muse, das Spiel mit der höchsten Auszeichnung, stach durch sein originelles Spielkonzept und polierte Umsetzung hervor.
Ablauf der Veranstaltung und Atmosphäre
Der erste Tag war umfassenden Tests und personalisierten Feedback-Sitzungen mit Jurymitgliedern gewidmet, in denen die Teams technische Kommentare und Verbesserungsvorschläge erhielten. Der zweite Tag bestand aus formellen Präsentationen, gefolgt von der Preisverleihung vor Familien, Freunden und Kommilitonen. Die Atmosphäre mischte Nervosität, Stolz und eine spürbare Aufregung über das Ende einer Ausbildungsstufe und den Beginn beruflicher Karrieren.
Auswirkungen auf die Zukunft der Branche
Veranstaltungen wie der Große Preis ESMA demonstrieren die Vitalität der Ausbildung im Videospiel-Entwickeln in Frankreich. Die Qualität der präsentierten Projekte – insbesondere Stackhead, das erste Schulspiel für Nintendo Switch – deutet darauf hin, dass diese Studierenden bereit sind, direkt in Studios einzusteigen oder eigene Indie-Wege zu gehen. Die Branche erhält so frisches Blut mit praktischer Erfahrung in vollständigen Entwicklungszyklen.
Wenn das Niveau diesen aufsteigenden Trend fortsetzt, werden bald die Profis von den Studierenden lernen. Und wer weiß – vielleicht entsteht das nächste Dreams oder Disco Elysium aus diesen Gängen. Sicher ist, dass die Zukunft des französischen Videospiels auf soliden Fundamenten ruht... und Standorte in Montpellier, Toulouse und Rennes hat. 😊