Eine Studie enthüllt: Die Mehrheit der Rechenzentren liegt in unidealen Klimazonen

Veröffentlicht am 21. January 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt
Mapa mundial que muestra la ubicación de centros de datos, con puntos rojos destacando las instalaciones en zonas con temperaturas medias anuales por debajo de 18°C o por encima de 27°C, superpuesto a un gráfico de barras que compara el número de centros dentro y fuera del rango ASHRAE.

Eine Studie enthüllt, dass die Mehrheit der Rechenzentren in nicht idealen Klimazonen liegt

Die globale digitale Infrastruktur wächst in einem rasanten Tempo, aber nicht immer unter den optimalsten Bedingungen. 🔍 Eine kürzliche Analyse von Rest of World beleuchtet eine besorgniserregende Realität: Von den 8808 weltweit identifizierten Rechenzentren wurden fast siebentausend in Klimazonen gebaut, die nicht den thermischen Parametern entsprechen, die die Vereinigung ASHRAE für den Betrieb mit maximaler Effizienz empfiehlt.

Die Diskrepanz zwischen Standard und realer Geografie

Experten haben die Standortdaten dieser Einrichtungen mit historischen Temperaturaufzeichnungen abgeglichen. Die Richtlinie von ASHRAE gibt an, dass die Geräte am besten funktionieren, wenn die Außentemperatur zwischen 18 und 27 Grad Celsius liegt. Die Vergleichsanalyse zeigt jedoch, dass die große Mehrheit der Zentren außerhalb dieses Bereichs in Regionen mit einem Jahresdurchschnitt unter 18°C liegt. In diesen kalten Umgebungen wird die Bewältigung von Feuchtigkeit und Luftstrom entscheidend. Noch komplexer ist der Fall von etwa sechshundert Zentren, die in Gebieten mit einem Durchschnitt über 27°C betrieben werden und täglich mit übermäßiger Hitze zu kämpfen haben. 🌡️

Die Schlüsseldaten des thermischen Ungleichgewichts:
  • Fast 7000 Zentren (von 8808 insgesamt) liegen in nicht empfohlenen Klimazonen.
  • Die Mehrheit in kalten Zonen (Durchschnitt < 18°C), wo die Feuchtigkeitskontrolle entscheidend ist.
  • Etwa 600 Zentren operieren in warmen Zonen (Durchschnitt > 27°C) mit ständigen Kühlherausforderungen.
Im Rennen um die Datenverarbeitung kühlt man manchmal den Kopf mehr ab, um die Entscheidung zu treffen, als die Server selbst.

Was treibt diese Standortentscheidungen an?

Die Logik hinter dieser scheinbaren Widersprüchlichkeit ist nicht technisch, sondern wirtschaftlich und politisch. Für die Betreiber und Bauherren dieser Zentren wiegen Faktoren wie die Energiekosten, der Grundstückspreis, günstige politische Abkommen oder die Qualität der Netzwerkkonnektivität oft schwerer als die Suche nach perfekter Umwelteffizienz. Die explosionsartige Nachfrage nach Rechenleistung für die Entwicklung von künstlicher Intelligenz beschleunigt diesen Trend und priorisiert den schnellen Ausbau der Kapazitäten über die langfristige Optimierung des thermischen Verbrauchs. ⚡

Faktoren, die bei der Standortwahl priorisiert werden:
  • Niedrige Betriebskosten (Energie, Grundstücke).
  • Vorhandensein von Infrastrukturen für Netzwerke und günstige Politik.
  • Bedarf an schneller Expansion, um die KI-Nachfrage zu decken.

Das Dilemma der digitalen Nachhaltigkeit

Diese Praxis wirft fundamentale Fragen zum zukünftigen Energieverbrauch auf und darüber, inwieweit digitales Wachstum nachhaltig sein kann. Günstige Grundstücke zur Kompensation höherer Kosten für Kühlung oder Heizung der Geräte mögen eine kurzfristige Lösung sein, erhöhen aber langfristig die Umweltbelastung des Sektors. Die Studie deutet an, dass, wenn diese Prioritäten nicht überdacht werden, die globale Effizienz des digitalen Netzwerks leiden könnte. 🤔