
Ein Gletschersee entleert sich und bricht einen Schlüsselgletscher in Grönland
Am Gletscher Store in Grönland entleert sich ein supraglazialer See abrupt innerhalb weniger Stunden. Dieses Ereignis setzt einen extremen hydraulischen Druck frei, der das Eis von unten bricht und seine Reise zum Ozean beschleunigt. Beobachtet durch Satelliten, ist dieser Prozess ein grundlegender Mechanismus, der den globalen Meeresspiegel ansteigen lässt. 🌊
Das Wasser, das das Eis von innen schwächt
Beim Ablaufen sinkt das Wasser des Sees durch Gletschermühlen, die vertikale Kanäle sind. Am Felsbett wirkt die Flüssigkeit als Schmiermittel, reduziert die Reibung und ermöglicht es dem Gletscher, sich leichter zu bewegen. Die plötzliche Druckentladung kann das Eis sogar anheben und große innere Risse erzeugen, die seine Struktur permanent schwächen.
Folgen des schnellen Ablaufs:- Erzeugt extremen Druck an der Basis des Gletschers und erzwingt die Öffnung von Rissen.
- Das Wasser schmiert den Felsboden, reduziert die Reibung und beschleunigt den Eisfluss.
- Schafft innere Risse, die Hunderte von Metern messen können und die Integrität des Gletschers gefährden.
Die Erde hat ihre eigenen schnellen Abflüsse, aber anstatt ein Problem zu lösen, erzeugen sie eines im kontinentalen Maßstab: den beschleunigten Verlust von Eis.
Satelliten erfassen den Einfluss im Detail
Wissenschaftler nutzen Daten von Missionen wie Sentinel-1 und ICESat-2, um diese Ereignisse zu verfolgen. Die Bilder zeigen das Absacken der Oberfläche, wo der See war, und das Auftreten neuer Risse. Der Vergleich der Eiss速度 vor und nach bestätigt eine signifikante Beschleunigung der Bewegung.
Was die Beobachtungen messen:- Den Zusammenbruch der Oberfläche im Bereich des entleerten Sees.
- Die Bildung und Ausbreitung von radialen Rissen um das Ablaufgebiet.
- Den messbaren Anstieg der Flussgeschwindigkeit des Gletschers nach dem Ereignis.
Ein natürlicher Prozess mit globalen Auswirkungen
Dieses kontinuierliche Monitoring ist entscheidend, um vorherzusagen, wie viel Eis Grönland verlieren wird. Der schnelle Abfluss supraglazialer Seen ist nicht nur ein Phäno