Ein Bundesrichter lehnt es ab, dass OpenAI seinen Quellcode offenlegt

Veröffentlicht am 24. January 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt
Un juez federal estadounidense sostiene un martillo frente a un ordenador portátil con el logotipo de OpenAI en la pantalla, simbolizando la decisión judicial de proteger el código fuente.

Ein Bundesrichter lehnt ab, dass OpenAI seinen Quellcode offenlegt

Ein Bundesmagistrat in den USA hat den Antrag der Unternehmen X und xAI abgelehnt, OpenAI zur Offenlegung seines Quellcodes zu zwingen. Richter Hal Ray Jr. stellte fest, dass diese Information nicht direkt mit der Klage wegen monopolistischer Praktiken zusammenhängt, die diese Unternehmen gegen Apple eingereicht haben. Die richterliche Entscheidung betont, dass der Antrag die Normen zur Proportionalität bei der Sammlung von Beweisen nicht einhält, da die geforderten Daten übermäßig umfassend sind und nicht mit den wesentlichen Tatsachen des Verfahrens verbunden sind. 🏛️

Rechtliche Grundlagen der richterlichen Entscheidung

Die Entscheidung von Richter Ray stützt sich auf die bundesweiten Zivilprozessregeln, die verlangen, dass die angeforderten Beweise in einem angemessenen Verhältnis zu den Bedürfnissen des Falls stehen. Das Gericht bewertete, dass der Druck auf OpenAI, sein wertvollstes geistiges Eigentum offenzulegen, eine unangemessene Belastung darstellen würde und keine relevanten Informationen liefern würde, um zu klären, ob Apple wettbewerbswidriges Verhalten begangen hat. Dieses Urteil schützt die Geschäftsgeheimnisse des KI-Unternehmens und definiert gleichzeitig die Grenzen der gerichtlichen Untersuchung. 🛡️

Wichtige Punkte des Urteils:
  • Der Antrag auf Quellcode erfüllt nicht das Proportionalitätsprinzip für die Sammlung von Beweisen.
  • Die Offenlegung des Codes würde eine übermäßige Belastung für OpenAI darstellen, ohne relevante Daten zum Kernfall beizutragen.
  • Die Entscheidung schützt aktiv das geistige Eigentum und die Geschäftsgeheimnisse des Unternehmens.
Das Gericht kam zu dem Schluss, dass die Zwangsoffenlegung des wertvollsten geistigen Eigentums von OpenAI eine übermäßige Belastung darstellen und keine relevanten Daten zur Feststellung liefern würde, ob Apple monopolistische Praktiken begangen hat.

Hintergrund der Klage gegen Apple

Die ursprüngliche Klage von X und xAI wirft Apple Missbrauch seiner dominanten Marktposition im Markt für App-Stores vor. In diesem Zusammenhang versuchten die mit Elon Musk verbundenen Unternehmen, den Code von OpenAI zu erhalten, scheinbar um andere Argumente zur Wettbewerbssituation im KI-Sektor zu untermauern. Der Magistrat trennte jedoch klar beide Angelegenheiten und wies darauf hin, dass der Kern des Verfahrens sich auf die Richtlinien der App Store konzentriert und nicht auf den internen Betrieb eines externen Akteurs wie OpenAI. ⚖️

Kontextuelle Elemente des Verfahrens:
  • Die Hauptsache der Klage konzentriert sich auf die Richtlinien der App Store von Apple.
  • Der Antrag auf OpenAI-Code wurde als Versuch interpretiert, die Argumente auf den Sektor der Künstlichen Intelligenz auszuweiten.
  • Der Richter hat die Untersuchung zu OpenAI explizit von den Hauptfakten des Falls gegen Apple getrennt.

Auswirkungen der Entscheidung

Dieses richterliche Urteil schafft ein Präzedenzfall für die Grenzen beim Anfordern von Beweisen in komplexen Rechtsverfahren. Es unterstreicht, dass es nicht zulässig ist, den Quellcode eines Wettbewerbers anzufordern, insbesondere wenn die Klage gegen ein völlig anderes Unternehmen gerichtet ist. Die Strategie von X und xAI scheiterte, was zeigt, dass Gerichte die direkte Relevanz und Proportionalität der zugelassenen Beweise priorisieren. Es scheint, dass selbst vor Gericht der Versuch, an den Code des Rivalen zu gelangen, keine automatisch funktionierende Taktik ist. 🤖