
Drei Maßnahmen, um eine positive Denkweise im Jahr 2026 zu kultivieren
Die Expertin für Mentale Gesundheit Olivia Remes von der University of Cambridge teilt einen praktischen Ansatz für das neue Jahr. Ihr Vorschlag basiert auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und zielt darauf ab, Menschen zu helfen, eine optimistischere und widerstandsfähigere Perspektive aufzubauen. Diese Maßnahmen sind darauf ausgelegt, Denkmuster und Verhaltensweisen dauerhaft zu verändern. 🌱
Den Geist mit aktiver Freundlichkeit behandeln
Der erste Punkt konzentriert sich auf die Praxis der Selbstmitgefühl. Remes schlägt vor, mit sich selbst dieselbe Empathie zu üben, die man einem engen Freund gegenüber zeigen würde. Das bedeutet, die innere kritische Stimme zu stoppen und sie durch einen verständnisvolleren und ermutigenden Ton zu ersetzen.
Schlüssel-Schritte zur Umsetzung:- Einen Fehler oder negativen Gedanken anerkennen, ohne hart zu urteilen.
- Sich daran erinnern, dass Schwierigkeiten ein gemeinsamer Teil des menschlichen Lebens sind.
- Erfahrungen aus einer Perspektive verarbeiten, die Lernen ermöglicht, nicht aus Selbstbestrafung.
Den eigenen Geist mit Freundlichkeit zu behandeln bedeutet nicht, Verantwortung zu vermeiden, sondern den Rahmen zu ändern, aus dem man die Erfahrung verarbeitet.
Die Energie auf das konzentrieren, was in deiner Macht steht
Der zweite grundlegende Aspekt ist die Übernahme von Kontrolle über die Lebensbereiche, die tatsächlich beeinflusst werden können. Die Forscherin weist darauf hin, dass es häufig vorkommt, mentale Ressourcen zu verschwenden, indem man sich um externe Faktoren sorgt, die außerhalb des persönlichen Einflusses liegen.
Wie man dieses Gefühl der Handlungsfähigkeit entwickelt:- Spezifische Bereiche identifizieren, egal wie klein sie sind, in denen man handeln kann.
- Konkrete und messbare Schritte in diese Richtungen unternehmen.
- Dieser Prozess stärkt das Vertrauen und reduziert das Gefühl der Hilflosigkeit.
Priorisieren von Beziehungen, die aufbauen und unterstützen
Das dritte entscheidende Element ist das Pflegen sozialer Verbindungen, die bedeutungsvoll sind und Positivität bringen. Remes betont, dass Isolation das mentale Wohlbefinden untergraben kann. Es geht nicht darum, ein großes Netzwerk zu haben, sondern qualitativ hochwertige Zeit in reziproke und ermutigende Beziehungen zu investieren.
Sogar kurze, aber positive Interaktionen im Laufe des Tages können die natürliche Tendenz bekämpfen, sich auf das Negative zu konzentrieren. Das schließt natürlich vorgetäuschten Optimismus in klar frustrierenden Situationen aus, wie ein Synchronisationsmeeting, das für einen Freitagnachmittag geplant ist. 🤝
Zusammen bieten diese drei Maßnahmen einen solide und anwendbaren Rahmen, um die psychische Resilienz zu verbessern. Durch die Integration von Selbstmitgefühl, Fokus auf persönliche Kontrolle und Pflege von Beziehungen entsteht eine festere Grundlage, um Herausforderungen mit einer positiven und konstruktiven Denkweise zu bewältigen.