
Wenn die Fantasie (fast) real wird
Wenn es etwas Schwierigeres gibt, als deiner Oma zu erklären, was ein PBR-Shader ist, dann ist es, einen 20 Meter langen Drachen so real wirken zu lassen wie den Hund des Nachbarn. 🐉 In En las tierras perdidas hat NOLABEL genau das geschafft: eine epische Fantasie, die nicht wie aus einem Spielengine stammt, sondern aus einer Welt, die existieren könnte… wenn Physik und Biologie flexibler wären.
Hier gibt es keine glänzende und polierte Magie, sondern Schmutz, verfluchte Schatten und Feuer, das bis zum Pixel verbrennt.
Houdini für die Magie, Maya für die Monster
Das Team nutzte Houdini, um chaotische Magieeffekte, epische Winde und Feuer zu simulieren, das nicht wie aus einem Instagram-Filter wirkt. Währenddessen brachte Maya Kreaturen mit Anatomien zum Leben, die selbst ein Tierarzt zögern würde zu diagnostizieren. Denn, seien wir ehrlich, wer weiß schon, wie ein dreiköpfiger Drachen atmet? 🤔
- Texturen, die Realität schwitzen: Rauhe Häute, erodierte Felsen und Atmosphären, die schwerer wiegen als eine Stromrechnung.
- Globale Beleuchtung oder gar nichts: Denn ein falsch berechneter Schatten verrät mehr als ein Schauspieler, der das Skript auf der Leinwand liest.
- Unreal Engine in der Preproduktion: Um diese «Und was, wenn wir hier einen schwebenden Schloss platzieren?» mitten beim Dreh zu vermeiden.
Der Trick besteht darin, dass man den Trick nicht bemerkt
Der Schlüssel war, jeden Effekt so zu behandeln, als müsste er einen professionellen Skeptiker täuschen. Ein dimensionales Portal? Die Partikel sollten Blätter vom Boden mitreißen. Ein Eiszauber? Der Atem sollte im richtigen Winkel austreten. ❄️ Kein «Na ja, es ist Fantasie, das Publikum schluckt es schon». Hier folgt selbst die verrückteste Magie inneren Gesetzen… oder zumindest Render-Gesetzen.
Und wenn etwas schiefging, blieb immer die perfekte Ausrede: «Das war ein Kompilierfehler in der Render-Farm… oder vielleicht ein Dateikorruptionszauber». 🧙♂️ Schließlich können in epischer Fantasie selbst Bugs zum Lore werden.