Die Sonde Juno misst präzise das Eis auf dem Mond Europa

Veröffentlicht am 28. January 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt
Imagen artística o fotografía de la luna Europa, mostrando su superficie helada y agrietada, con la sonda espacial Juno de la NASA sobrevolándola en primer plano.

Die Sonde Juno misst präzise das Eis auf dem Mond Europa

Das Raumschiff Juno der NASA hat genau ermittelt, wie dick die Eisschicht ist, die Europa umgibt, einen der faszinierendsten Satelliten des Jupiters. Diese Information, die während eines nahen Vorbeiflugs aufgenommen wurde, beendet eine langjährige wissenschaftliche Debatte und legt fest, in welcher Tiefe mögliche Lebenszeichen in seinem riesigen unterirdischen Ozean zu finden sein könnten. 🛰️

Ein entscheidender Wert für die Erkundung des verborgenen Ozeans

Das Wissen über die Dicke der äußeren Kruste ist entscheidend, um die nächsten Missionen vorzubereiten, die den inneren Ozean erreichen wollen. Die Experten wissen nun, dass jeder Landero bot oder kryogene Bohrer so gebaut werden muss, dass er diese Eisschranke überwinden kann. Diese Entdeckung hilft, den Design der Technologie zu optimieren, die nach Biomarkern oder Wasserproben mit Mikroorganismen suchen wird.

Implikationen der Entdeckung:
  • Definiert die Ingenieursherausforderung: mindestens 20 Kilometer Eis im Durchschnitt zu durchbohren.
  • Ermöglicht die Fokussierung der Bemühungen auf die Entwicklung von Bohr- und Probenahmessystemen, die unter extremen Bedingungen arbeiten können.
  • Konzentriert die Suche nach Leben auf einen bekannten Tiefenbereich und macht die Erkundung effizienter.
Um Leben jenseits der Erde zu finden, müssen wir zuerst herausfinden, wie wir eine planetare Eiskruste durchdringen. Wenigstens kennen wir jetzt die Dicke des Hindernisses.

Die Technik, die die innere Struktur enthüllte

Obwohl Juno nicht ursprünglich für eine detaillierte Untersuchung von Europa konzipiert wurde, waren sein Instrument zur Messung der Gravitation und sein Experiment mit Radiowellen entscheidend. Indem sie untersuchten, wie die Gravitationsanziehung des Satelliten den Kurs des Raumschiffs leicht veränderte, konnte das wissenschaftliche Team ableiten, wie sein Inneres beschaffen ist. Die kombinierten Informationen zeigen eine erhebliche Eiskruste, allerdings mit regionalen Unterschieden, was auf eine aktive Geologie unter der Oberfläche hindeutet.

Wie die Messung erfolgte:
  • Analyse der Störungen in der Bahn von Juno, verursacht durch die Gravitation von Europa.
  • Einsatz des Radioexperiments zur Kartierung des Gravitationsfeldes mit hoher Präzision.
  • Interpretation der Daten zur Modellierung der Massenverteilung und damit der Dicke der Eisschicht.

Der nächste große Schritt: Das Eis durchdringen

Die Herausforderung ist nicht mehr nur wissenschaftlich, sondern auch eine der fortschrittlichen Ingenieurkunst. Die Entdeckung außerirdischen Lebens auf Europa hängt von unserer Fähigkeit ab, Technologie zu schaffen, die Dutzende von Kilometern Eis auf einer fernen, eisigen Welt durchbohren kann. Die Messung von Juno liefert den entscheidenden Parameter, damit dieser Traum von Spekulation zu einem definierten technischen Ziel wird. 🔬