Die Roboterwürfel M-Block 2.0 entwickeln sich weiter, um sich zu koordinieren

Veröffentlicht am 21. January 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt
Fotografía o render de varios cubos robóticos M-Block 2.0 del MIT, de color gris y negro, mostrando cómo se conectan magnéticamente entre sí para formar una estructura simple sobre una superficie.

Die robotischen Würfel M-Block 2.0 entwickeln sich weiter, um sich zu koordinieren

Das Labor für Informatik und Künstliche Intelligenz des MIT hat die zweite Iteration seiner faszinierenden M-Blocks vorgestellt. Diese autonomen Würfel, die durch das Fehlen von Armen, Rädern oder sichtbaren Anhängseln auffallen, haben einen entscheidenden Sprung gemacht: Sie können nun interagieren und sich koordinieren, um Formen und kollektive Verhaltensweisen zu schaffen. 🤖

Das Herz der Bewegung: ein internes Schwungrad

Das Geheimnis ihrer Fortbewegung liegt in einem internen Schwungradsystem. Dieses Bauteil dreht sich mit extrem hohen Geschwindigkeiten, bis zu 20.000 U/min. Durch ein abruptes Abbremsen überträgt der Würfel sein Drehmoment und erzeugt einen präzisen Impuls. Dieser Mechanismus verleiht ihnen eine überraschend agile Beweglichkeit, um zu rollen, zu springen und sich sogar anzuhängen an andere Würfel mithilfe permanenter Magnete auf ihren Flächen.

Schlüssige Vorteile dieses Designs:
  • Robustheit: Da sie keine zerbrechlichen externen beweglichen Teile haben, sind sie widerstandsfähiger und geeignet für komplexe Umgebungen.
  • Mechanische Einfachheit: Ihre Konstruktion ist direkter, was die Skalierbarkeit begünstigt und Ausfälle reduziert.
  • Vielseitigkeit in der Bewegung: Ein einziger interner Mechanismus ermöglicht mehrere Arten der Fortbewegung.
"Das Fehlen externer beweglicher Komponenten vereinfacht ihr Design radikal und macht sie bemerkenswert robust", betonen die Entwickler.

Kollektive Intelligenz durch Infrarot

Die große Neuheit dieser Generation 2.0 ist ein Infrarot-Kommunikationssystem. Jede der sechs Flächen des Würfels integriert einen Sensor und einen Sender, wodurch ein lokales Datennetz mit den unmittelbaren Nachbarn entsteht. Dies ermöglicht es den Würfeln, Informationen in Echtzeit über ihre Identität, Position und internen Zustand auszutauschen.

Neue ermöglichte Fähigkeiten:
  • Vorprogrammierte Gruppenverhaltensweisen: Die Würfel können Anweisungen ausführen, um einer spezifischen Route zu folgen oder eine Figur zusammenzusetzen.
  • Vorübergehende Strukturen: Sie haben die Fähigkeit, sich zu verbinden, um eine Form zu schaffen und sie anschließend zu zerlegen, um eine andere zu bilden.
  • Dezentrale Koordination: Jeder Würfel trifft Entscheidungen basierend auf den Informationen seiner Nachbarn, ohne zentrale Steuerung.

Eine Zukunft der Transformation (noch pausiert)

Obwohl die Vision von Schwärmen selbstzusammelnder Würfel an Science-Fiction erinnert, sind die Forscher pragmatisch. Derzeit ist ihre Bewegungsgeschwindigkeit und Umorganisation bewusst langsam, ähnlich einem Rätsel, das jeden Zug überlegt, weit entfernt von den schnellen Transformationen im Kino. Dieses Projekt erforscht die Grundlagen der verteilten modularen Robotik und legt die Basis für zukünftige Anwendungen in Logistik, Notfallreaktion oder sogar Raumfahrt, wo Anpassungsfähigkeit und Redundanz entscheidend sind. 🧩