Die LISA-Mission rückt ihrem Start im Jahr zweitausendfünfunddreißig näher

Veröffentlicht am 25. January 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt
Ilustración conceptual de la constelación de satélites LISA en el espacio, formando un triángulo equilátero gigante para detectar ondas gravitacionales mediante interferometría láser.

Die LISA-Mission schreitet voran zu ihrem Start im Jahr 2035

Die Europäische Weltraumagentur (ESA) leitet das Projekt LISA, das das erste Observatorium sein wird, das speziell zur Erkennung von Gravitationswellen aus dem Weltraum entwickelt wurde. Sein Start ist für Mitte der 2030er-Jahre geplant und erfolgt mit der Unterstützung der NASA und mehrerer ESA-Mitgliedsländer. Indem sie ihre Technologie in die Umlaufbahn bringt, wird LISA diese Raumzeit-Verzerrungen in Frequenzen wahrnehmen können, die bodengebundene Detektoren nicht erreichen, und bietet eine beispiellose Perspektive des Kosmos. 🛰️

Wissenschaftliche Ziele und Arten von Signalen

Diese einzigartige Fähigkeit ermöglicht es der Mission, astrophysikalische Ereignisse von enormer Größe zu untersuchen. Sie wird beispielsweise analysieren können, wie sich supermassive Schwarze Löcher in galaktischen Zentren vereinigen, oder binäre Systeme von Weißzwergen in unserer Galaxie untersuchen. Jedes Phänomen erzeugt eine charakteristische Gravitationswellensignatur. Indem diese Signale entschlüsselt werden, können Wissenschaftler die Natur der Objekte, die sie erzeugen, besser verstehen und die Gesetze der allgemeinen Relativitätstheorie unter extremen Bedingungen auf die Probe stellen.

Schlüsselphänomene, die LISA untersuchen wird:
  • Kollisionen und Verschmelzungen von Schwarzen Löchern mit enormen Massen.
  • Kompakte Binärsysteme, wie Paare von Weißzwergen, innerhalb der Milchstraße.
  • Verzerrungen im Raumzeit-Gewebe von sehr niedriger Frequenz.
LISA wird ein völlig neues Fenster zur Beobachtung des Universums öffnen, indem sie die Verzerrungen in der Raumzeit hört, die traditionelle Teleskope nicht sehen können.

Das wissenschaftliche Team, das die Mission vorbereitet

Um den Erfolg der Mission zu gewährleisten, haben ESA und NASA eine Gruppe von zwanzig Experten ausgewählt, die das LISA-Wissenschaftsteam bilden. Bis Ende 2025 widmet sich dieses Kollektiv der präzisen Definition der Anforderungen an die Instrumente, der Erstellung der Algorithmen, die die Daten analysieren werden, und der Organisation der Beobachtungen. Ihre Arbeit ist entscheidend, damit alles bereit ist, wenn LISA mit dem Betrieb beginnt.

Hauptaufgaben des Teams:
  • Festlegung der technischen Anforderungen der Bordinstrumente.
  • Entwicklung der Software zur Verarbeitung der komplexen empfangenen Daten.
  • Planung der Beobachtungskampagnen zur Maximierung der Entdeckungen.

Überwindung von Herausforderungen extremer Präzision

Obwohl die Erkennung dieser kosmischen Verzerrungen wie Science-Fiction wirkt, sind die Herausforderungen sehr konkret. Eine der größten besteht darin, die Laserinterferometer mit beispielloser Genauigkeit zu kalibrieren. Die erforderliche Präzision ist so hoch, dass sie einem Wechsel in der Dicke eines menschlichen Haares über die Entfernung zwischen Erde und Jupiterplanet entspricht. Die Überwindung dieses Hindernisses ist entscheidend, damit LISA das schwache Flüstern des Universums hören kann. 🔬