
Die FTC geht gegen irreführende Werbung mit KI in 3D-Bildern vor
Die US-amerikanische Federal Trade Commission, die FTC, hat begonnen, Unternehmen zu sanktionieren, die künstliche Intelligenz einsetzen, um 3D-Visualisierungen von Produkten zu erzeugen, ohne deren synthetischen Ursprung klarzustellen. Diese Regulierungsbehörde stuft diese Praktiken als irreführende Werbung ein, da sie falsche Erwartungen an die tatsächlichen Eigenschaften eines Artikels wecken können. Die zentrale Forderung ist, transparent zu machen, wann diese Tools im E-Commerce und in Marketingkampagnen verwendet werden. 🚨
Den Käufer zu schützen ist das Hauptziel
Die FTC wendet Vorschriften an, die Täuschung in der Werbung verbieten. Ihr Argument ist, dass eine übermäßig perfektionierte digitale Darstellung, die Texturen, Abmessungen oder Reflexe verändert, gleichbedeutend damit ist, ein Produkt zu zeigen, das nicht der Realität entspricht. Dies kann den Käufer bei der Kaufentscheidung irreführen, insbesondere in Branchen, in denen visuelle Details entscheidend sind, wie Möbel, Mode oder Elektronik. Die Behörde verbietet nicht den Einsatz von KI, verlangt aber eine klare und eindeutige Offenlegung.
Maßnahmen, die Unternehmen umsetzen müssen:- Überprüfen und Anpassen, wie sie ihre Produktbilder erstellen, um dem Gesetz zu entsprechen.
- Hinzufügen sichtbarer Etiketten wie "Bild von KI generiert" oder "simulierte Darstellung" neben jeder Visualisierung.
- Sicherstellen, dass der Kunde zwischen einem realen Foto und einer optimierten digitalen Rekonstruktion unterscheiden kann.
Der Schlüssel ist, dass der Kunde weiß, was er sieht, und fundierte Kaufentscheidungen treffen kann.
Direkte Auswirkungen auf 3D-Studios und digitale Künstler
Diese neue Richtlinie betrifft direkt 3D-Visualisierungsstudios und Künstler, die für Werbung und E-Commerce arbeiten. Sie müssen nun diese Transparenzhinweise in ihre finalen Lieferungen an Kunden integrieren. Die Anpassung der Workflows und Lieferformate wird zu einer unmittelbaren Notwendigkeit, um Strafen zu vermeiden.
Sektoren, die am stärksten von dieser Regelung betroffen sind:- Innenarchitektur und Möbel, wo die Wahrnehmung von Texturen und Größen entscheidend ist.
- Mode und Schuhe, die auf realistische Darstellungen von Stoffen und Schnitten angewiesen sind.
- Konsumelektronik, bei der Reflexe und Oberflächenfinish den Kauf beeinflussen.