Die DGT schlägt vor, unvorsichtige Fußgänger zu sanktionieren, um Verantwortlichkeiten auszugleichen

Veröffentlicht am 22. January 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt
Pere Navarro, director general de la DGT, hablando en una rueda de prensa sobre seguridad vial y la nueva propuesta normativa.

Die DGT schlägt vor, unvorsichtige Fußgänger zu sanktionieren, um Verantwortlichkeiten auszugleichen

Die Dirección General de Tráfico (DGT) hat eine intensive Debatte ausgelöst, indem sie Bußgelder für Fußgänger vorschlägt, die rücksichtslos überqueren. Ihr Direktor, Pere Navarro, klärt, dass das Hauptziel darin besteht, die Pflichten aller auf der Straße auszugleichen und die Schutzbedürftigen zu schützen, nicht die Einnahmen zu steigern. 🚸

Die gesellschaftliche Debatte über eine kontroverse Maßnahme

Diese Initiative ist Teil des Vorentwurfs zur Änderung des Verkehrsrechts und hat geteilte Meinungen hervorgerufen. Viele Menschen empfinden, dass der Fußgänger kriminalisiert wird, eine Figur, die traditionell als die schwache Partei des Systems gesehen wird. Navarro antwortet, dass es entscheidend ist, die Feinheiten zu lesen, da die Sanktion nur in schweren Situationen angewendet wird, die die Person und andere gefährden.

Konkrete Fälle für eine Sanktion:
  • Überqueren einer Straße bei roter Ampel für Fußgänger.
  • Durchqueren der Fahrbahn an nicht vorgesehenen Stellen, wie Bereichen ohne Zebrastreifen.
  • Durchführung unvorsichtiger Manöver, die ein offensichtliches und unmittelbares Risiko verursachen.
Das Ziel ist nicht zu sanktionieren, sondern dass Fußgänger sich bewusst werden, dass ihre Handlungen ebenfalls Konsequenzen für die Verkehrssicherheit haben.

Eduzieren zur Prävention, nicht nur Bußgelder verhängen

Der zentrale Aspekt des Vorschlags, laut DGT, liegt darin, Verhaltensweisen zu ändern und Unfälle zu verhindern. Ein Schlüsselargument ist, dass ein signifikanter Prozentsatz der Unfälle durch Ablenkungen der Gehenden verursacht wird, häufig durch die Nutzung des Mobiltelefons. Die Gesetzesreform sieht auch Verschärfung der Strafen für Fahrer vor, die das Mobiltelefon am Steuer benutzen oder den Abstand beim Überholen von Radfahrern nicht einhalten.

Andere Schlüsselpunkte der Reform:
  • Erhöhung des rechtlichen Schutzes für Radfahrer beim Überholen.
  • Verstärkung des Kampfes gegen Ablenkungen beim Fahren, insbesondere mit elektronischen Geräten.
  • Förderung einer Kultur der Mitverantwortung unter allen Verkehrsteilnehmern.

Ein umfassendes Ziel der Sicherheit

Tráfico betont, dass das endgültige Ziel darin besteht, die Unfallzahlen von allen möglichen Fronten zu reduzieren. Die Maßnahme soll sicherstellen, dass der Fußgänger sich nicht als passiver und unverwundbarer Akteur sieht, sondern als aktiver Teilnehmer, dessen Aufmerksamkeit entscheidend ist. Es handelt sich um einen weiteren Schritt zu einem System

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