Daten des Axial-Vulkans helfen, Eruptionen besser vorherzusagen

Veröffentlicht am 21. January 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt
Ilustración del volcán submarino Axial con su caldera y la red de sensores del Cabled Array desplegados en el lecho marino, mostrando transmisión de datos en tiempo real.

Die Daten des Axial-Vulkans helfen, die Vorhersage von Eruptionen zu verfeinern

Geophysiker nutzen die Informationen des Unterwasser-Vulkans Axial, des am besten überwachten der Welt, um zu verfeinern, wie sie vorhersagen, wann er ausbricht. In der Nordost-Pazifik gelegen, zeigt dieser Vulkan ein Aktivitätsmuster, das die Wissenschaftler mit hoher Präzision messen können. Der Schlüssel liegt in einem Netzwerk von Instrumenten, das auf dem Ozeanboden installiert ist und kontinuierlich Daten erfasst. 🏔️🔥

Ein Netzwerk, das jede Bewegung des Vulkans überwacht

Das Projekt, das den Axial überwacht, heißt Cabled Array und ist Teil der Ocean Observatories Initiative. Es besteht aus Glasfaser- und Stromkabeln, die Instrumente direkt auf dem Vulkan-Kessel und in der Umgebung versorgen. Diese Geräte zeichnen Seismizität, Wasserdruck, Temperatur und Neigungen des Meeresbodens auf. Sie übertragen die Informationen in Echtzeit an Labore an Land, was die Notwendigkeit intermittierender Datensammlung mit U-Booten eliminiert. Die Forscher können so beobachten, wie sich der Vulkan mit der Bewegung des Magmas unter der Kruste aufbläht und abflacht.

Schlüsselinstrumente des Cabled Array:
  • Seismische Sensoren, die Erdbeben und Vibrationen erkennen.
  • Druckmesser zur Erfassung von Verformungen des Meeresbodens.
  • Temperatur- und chemische Sonden, die Veränderungen im Wasser analysieren.
Dieser kontinuierliche Datenfluss ist entscheidend, um Modelle zur Vorhersage einer Eruption zu testen und zu verbessern.

Fehlprognosen sind Teil des Lernprozesses

Dass der Vulkan 2025 nicht ausbrach, wie einige Modelle vorhersagten, gilt nicht als Fehler, sondern als weiteres Ergebnis des Experiments. Die Algorithmen basieren auf der Annahme, dass der Axial Magma in konstantem Tempo ansammelt und der Druck bis zu einem Bruchpunkt steigt. Dass es nicht passiert ist, deutet darauf hin, dass andere Faktoren wie die Geometrie der Magmakammern oder die Festigkeit der Gesteine komplexer sind als geschätzt. Die Analyse, warum die Vorhersage fehlschlug, ermöglicht es, Variablen und Berechnungen anzupassen, die die Wissenschaftler verwenden.

Faktoren, die die Modelle komplizieren:
  • Die Geometrie und Konnektivität der inneren Magmakammern.
  • Die variable Festigkeit der Gesteine, die den Druck enthalten.
  • Die tatsächliche Rate der Magmaansammlung und -bewegung.

Ein ständiger Zyklus aus Vorhersage und Korrektur

Dieser iterative Prozess aus Vorhersagen, Beobachten und Korrigieren definiert die wissenschaftliche Methode, angewandt auf die Vulkologie. Die letzte Vorhersage für 2025 bot eine wertvolle Gelegenheit, die Berechnungen zu überprüfen. Nun zielt die nächste Prognose auf das Jahr 2026 ab. Manchmal zieht die Natur es vor, dem Drehbuch der Forscher nicht zu folgen und erinnert sie daran, dass der Planet trotz aller Daten seine eigenen Geheimnisse bewahrt. Das ultimative Ziel ist es, das Gelernte vom Axial auf andere Vulkane weltweit anzuwenden. 🌍📈