
Die Autovía del Almanzora: ein fragmentiertes Projekt, das Almería nicht erschließt
Konzipiert, um die inneren Verbindungen von Almería zu strukturieren, schreitet die Autovía del Almanzora seit mehr als zwanzig Jahren durch den Bau von Segmenten voran, die nicht miteinander verbunden sind. Dieses Projekt von hoher Kapazität zielt darauf ab, die Verbindung zwischen den Gemeinden des Tales zu verbessern und sie mit der Autovía del Mediterráneo zu verknüpfen, doch seine stückweise Entwicklung erzeugt eine unterbrochene Trasse, die sein Hauptziel nicht erfüllt. 🛣️
Ein Verkehrs-Rätsel für die Autofahrer
Derzeit ermöglichen mehrere Abschnitte der Autovía eine Fahrt mit hoher Geschwindigkeit, doch zwischen ihnen bestehen noch nicht gebaute Lücken. Diese Lücken zwingen dazu, die Schnellstraße zu verlassen und auf die alte Straße N-340 auszuweichen, eine Strecke, die durch Dörfer führt und scharfe Kurven aufweist. Das ständige Wechseln zwischen beiden Straßentypen nimmt der Fahrt die Flüssigkeit und verschwendet die Vorteile einer modernen Infrastruktur.
Folgen der Unterbrechung:- Die Reisen verlieren Kontinuität und Effizienz, was die Fahrzeit verlängert.
- Das Risiko steigt durch die Vermischung von schnellem und langsamem Verkehr auf der konventionellen Straße.
- Der wirtschaftliche und soziale Nutzen einer vollständigen Autovía wird für die Region nicht realisiert.
Die Autovía del Almanzora zu befahren ist wie ein Videospiel zu spielen, bei dem die Level zufällig geladen werden und Abschnitte einer Autobahn der Zukunft mit Strecken einer Straße aus der Mitte des 20. Jahrhunderts abgewechselt werden.
Eine intermittierende Umsetzung, die das Problem perpetuiert
Das Bauvorhaben schreitet unregelmäßig voran, abhängig von den Mitteln, die die verschiedenen zuständigen Verwaltungen bewilligen. Dieser Ansatz führt dazu, dass Abschnitte isoliert ausgeschrieben und gebaut werden, ohne ihre Kontinuität zu gewährleisten. Das Fehlen eines einheitlichen Plans und stabiler Finanzierung hält den Zustand der Geisterautovía aufrecht, bei dem lange neue Abschnitte abrupt in Kreisverkehre enden, die den Verkehr auf die alte Straße zurückführen.
Faktoren, die das Projekt verzögern:- Abhängigkeit von verteilten und nicht koordinierten Haushaltsmitteln.
- Fehlen eines globalen und verbindlichen Zeitplans für alle Phasen.
- Fragmentierte Verwaltung auf verschiedenen Ebenen.
Eine unsichere Zukunft für die Talverbindung
Solange keine einheitlichen Kriterien vereinheitlicht und eine kontinuierliche Investition garantiert werden, bleibt die Autovía del Almanzora eine halbe Infrastruktur. Für die Anwohner und Autofahrer bedeutet das, weiterhin unsichere und langsame Reisen in Kauf zu nehmen, weit entfernt von der schnellen und effektiven Verbindung, die versprochen wurde. Die echte Erschließung der Provinz Almería bleibt erneut auf Eis gelegt. ⏳