
Die Arbeitsinspektion zwingt Semark, unbezahlte Überstunden zu zahlen
Die Arbeitsbehörde hat ein Gutachten erlassen, das das Unternehmen Semark, Eigentümer der Supermärkte Top‑Cash, zwingt, die angesammelten Überstunden seiner Mitarbeiter zu bezahlen, die ohne Vergütung oder entsprechende freie Tage vergangen sind. Diese Maßnahme folgt auf eine formelle Beschwerde des Betriebsausschusses, der aus den Gewerkschaften UGT, SUC und CCOO besteht. Das Urteil fordert nicht nur die Begleichung dieser Schuld, sondern verpflichtet das Unternehmen auch streng, künftig die geltende Gesetzgebung einzuhalten. ⚖️
Das Urteil verlangt auch eine jährliche Abrechnung und einen sichtbaren Kalender
Zusätzlich zur Begleichung der ausstehenden Stunden verlangt die Aufsichtsbehörde, dass Semark das Gesamtarbeitsvolumen seines Personals am Ende jedes Geschäftsjahres berechnet. Parallel dazu muss das Unternehmen den Arbeitskalender vor Beginn des Jahres 2026 in allen Geschäften erstellen und öffentlich auslegen. Mit diesen Anforderungen möchte die Inspektion sicherstellen, dass das Unternehmen dem Arbeitnehmerstatut und seinem eigenen Tarifvertrag entspricht und damit die Rechte der Arbeitnehmer schützt.
Wichtige Anforderungen des Urteils:- Die angesammelten und unkompensierten Überstunden begleichen.
- Die jährliche Abrechnung der von der Belegschaft geleisteten Arbeitsstunden durchführen.
- Den Arbeitskalender erstellen und auslegen vor 2026.
Die Gewerkschaften feiern das Urteil, warnen aber: Bei anhaltenden Verstößen werden Mobilisierungen in Betracht gezogen.
Die Gewerkschaften drohen mit möglichen Aktionen bei fehlenden Veränderungen
Die Organisationen, die die Anzeige initiiert haben, applaudieren der Entscheidung, warnen aber auch die Unternehmensleitung. Sie deuten an, dass bei Fortbestand der Verletzungen der Arbeitsrechte des Personals Proteste und Streiks einberufen werden könnten. Diese Warnung spiegelt die Spannungen in der Beziehung zwischen den Parteien wider und übt zusätzlichen Druck auf die Führungskräfte von Semark aus, ihre Praktiken dauerhaft zu ändern und weitere Konflikte zu vermeiden.
Mögliche Konsequenzen bei Nichteinhaltung:- Mobilisierungen und Proteste, organisiert von den Gewerkschaften.
- Erhöhter rechtlicher und gesellschaftlicher Druck auf die Unternehmensleitung.
- Neue Arbeitskonflikte, die den Betrieb beeinträchtigen könnten.
Ein Wendepunkt hin zur Kontrolle der Arbeitszeiten
Es scheint, dass endlich jemand bei Top‑Cash die Strg-Taste gefunden hat – allerdings nicht, um Preise zu steuern, sondern um Arbeitszeiten zu regulieren und das Gesetz einzuhalten. Dieser Fall schafft ein Präzedenzfall für die Bedeutung des Respekts vor den Arbeitszeitgrenzen und einer angemessenen Vergütung der Mehrarbeit der Arbeitnehmer, ein grundlegendes Prinzip, das jedes Unternehmen beachten muss. 🔍