
Das italienische MIT identifiziert Tausende nicht registrierter Geschwindigkeitsmessgeräte
Die italienischen Behörden stehen vor einer erheblichen Herausforderung, wenn sie versuchen, alle Verkehrsüberwachungsgeräte zu kartieren. Laut Daten des Ministeriums für Infrastruktur und Verkehr (MIT) sind von etwa 11.000 Autovelox, die im gesamten Land erfasst wurden, nur 3.800 im offiziellen Register aufgeführt. Diese Diskrepanz unterstreicht die Komplexität der Regulierung dieser Systeme auf nationaler und europäischer Ebene. 🚗
Ein laufender Homologationsprozess
Von den registrierten Geräten erfüllen etwas mehr als 1.000 automatisch die Bedingungen für die Homologation nach dem TRIS-Verfahren der Europäischen Union. Das Ministerium bearbeitet bereits diese Homologation, um die Institutionen in Brüssel formell zu benachrichtigen, und hat den entsprechenden Erlass an den Obersten Rat für öffentliche Arbeiten weitergeleitet, damit er geprüft wird. Dieser Schritt ist maßgeblich, um einen klaren rechtlichen Rahmen zu schaffen.
Schlüsselziele der laufenden Volkszählung:- Erstellung eines überprüfbaren und offenen Inventars aller Radars.
- Sicherstellung, dass ihre Nutzung die Verkehrssicherheit über die Einnahmen durch Bußgelder stellt.
- Erfassung präziser Daten zu Modell, Marke, Typ und Konformitätsgrad jedes Geräts.
Die erklärte Absicht ist, sicherzustellen, dass diese Geräte nur zur Verhinderung von Verkehrsunfällen dienen und nicht zur Generierung von Einnahmen.
Die TRIS-Verordnung als zentraler Pfeiler
Die Homologation nach den TRIS-Regeln stellt ein entscheidendes Element dar, um die Nutzung dieser Kontrollen im europäischen Raum zu harmonisieren. Italien muss der Europäischen Kommission die spezifischen technischen Anforderungen mitteilen, die es anwendet. Solange dieser administrative Prozess abgeschlossen wird, unterstreicht der große Unterschied zwischen der Anzahl der lokalisierten und der offiziell eingetragenen Geräte die Größe der noch zu leistenden Arbeit, um ein zuverlässiges Register zu erreichen.
Sofortige Herausforderungen für die Behörden:- Integration Tausender nicht erfasster Geräte in das offizielle System.
- Sicherstellung, dass alle betriebsbereiten Radars die europäischen Standards erfüllen.
- Schaffung eines Transparenzmechanismus, der die Überwachungsnetzwerke auditierbar macht.
Ein zu klärendes Panorama
Die aktuelle Situation deutet darauf hin, dass es in Italien wahrscheinlicher ist, auf ein Autovelox auf der Straße zu stoßen, als seine dokumentierte Spur in den Archiven des Ministeriums zu finden. Dieser Aufwand zur Zählung und Regulierung zielt darauf ab, diese Wahrnehmung zu ändern, indem die Unfallprävention über alle anderen Ziele gestellt wird. Der Erfolg des Prozesses hängt von der Fähigkeit ab, die Lücke zwischen informeller Erfassung und formeller Registrierung zu schließen. 🛣️