Das neue Gesetz zur Kaution für Mietverträge schafft Unsicherheit durch fehlende klare Verfahren

Veröffentlicht am 22. January 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt
Ilustración conceptual que muestra una mano sosteniendo un documento legal con un signo de interrogación grande superpuesto, y en el fondo, siluetas de una casa y figuras humanas en tonos grises.

Das neue Gesetz über die Kaution für Mietverträge erzeugt Unsicherheit durch fehlende klare Verfahren

Die neue Regelung über die Kaution für die Vermietung von Wohnungen soll schützen, aber ihre Formulierung eröffnet ein Szenario der rechtlichen Unsicherheit. Die Norm verlangt spezifische Bedingungen, um die Deckung der Versicherung zu aktivieren, legt aber nicht fest, wie diese effektiv nachgewiesen werden können, und überträgt diese kritische Aufgabe an die autonomen Verwaltungen. 🏛️

Eine Anforderung mit undefiniertem Verfahren

Damit die Kautionsversicherung den Eigentümer abdeckt, muss der Mieter unter 35 Jahre alt sein oder sich in einer vulnerablen Situation befinden. Das zentrale Problem ist, dass das Gesetz keine klare, einheitliche und automatische Methode spezifiziert, damit der Mieter nachweist, dass er diese letzte Anforderung erfüllt. Diese Lücke zwingt jede autonome Gemeinschaft, ihr eigenes System zu entwerfen, von denen viele noch nicht funktionieren oder gar nicht existieren.

Sofortige Folgen der rechtlichen Lücke:
  • Das Gesetz hat rückwirkende Kraft ab dem 1. Januar, aber das Fehlen von Protokollen macht es in der Praxis für viele Fälle unanwendbar.
  • Das ökonomische Risiko wird auf den Eigentümer übertragen, der darauf angewiesen ist, dass der Mieter ein Verfahren einleitet, das möglicherweise nicht existiert.
  • Mieter, die diesen Schutz suchen, könnten durch die undefinierte Bürokratie daran gehindert werden, darauf zuzugreifen.
Es scheint, als ob das Gesetz erwartet, dass der Mieter einen Zertifikat aus dem Hut zaubert, den keine Verwaltung fertig gestellt hat.

Unsicherheit für Eigentümer und Mieter

In der Realität kann für Verträge vor dem Gesetz oder nach Januar 2025 die Versicherungsgesellschaft die Zahlung verweigern, wenn kein gültiger Nachweis vorgelegt wird. Dies schafft ein Paradoxon: Die Beweislast für die Bedingung liegt beim Eigentümer, der etwas nicht nachweisen kann, das rechtlich vom Mieter zu erledigen ist. Zudem könnte der Mieter sich weigern, Daten bereitzustellen, und sich auf das Datenschutzgesetz berufen, was den Prozess vollständig blockiert.

Praktische Probleme, die entstehen:
  • Der Eigentümer steht vor der Unsicherheit, von administrativen Verfahren abhängig zu sein, die möglicherweise nicht definiert sind.
  • Das Fehlen eines einheitlichen Mechanismus erzeugt rechtliche Unsicherheit für beide Parteien des Mietvertrags.
  • Solange die autonomen Gemeinschaften ihre Protokolle nicht aktivieren, bleibt die vom Gesetz versprochene Garantie ausgesetzt.

Ein unsicheres und kostspieliges Ende

Das Szenario könnte dazu führen, dass die Gerichte fallweise die vulnerable Situation eines Mieters feststellen müssen. Dies bedeutet einen Kollaps für die Justiz und Kosten in Zeit und Geld für die Beteiligten. Zudem würde der Staat, wenn ein Richter schließlich eine Person als vulnerabel erklärt, in der Lage sein, Hilfen zu genehmigen, die zuvor verweigert werden konnten, in einer Art nachträglicher Anerkennung a posteriori. Kurz gesagt, die Norm schafft in ihrer jetzigen Form mehr Probleme, als sie löst, und lässt diejenigen, die sie schützen sollte, im Stich. ⚖️