Das Backend-Energienetzwerk verändert die Chipfertigung

Veröffentlicht am 22. January 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt
Ilustración técnica que muestra un corte transversal de una oblea de silicio con la red de suministro de energía (BPN) ubicada en la cara posterior y las interconexiones de datos en la capa frontal, liberando espacio y reduciendo la congestión.

Das hintere Stromversorgungsnetz verändert die Chip-Herstellung

Die Halbleiterindustrie sucht nach Wegen, physikalische Barrieren mit innovativen Designs zu überwinden. Ein zentrales Konzept ist die physische Trennung der Leistungsschaltkreise von den Datenpfaden innerhalb desselben Chips. Das hintere Stromversorgungsnetz (BPN) verwirklicht diese Idee, indem es die gesamte Stromversorgungsinfrastruktur auf die Rückseite der Siliziumwafer verlagert. Dadurch bleibt die Vorderschicht nur für die Verbindungen frei, die Informationen zwischen Transistoren übertragen, und löst damit einen Engpass durch Verstopfung in den fortschrittlichsten Knoten. 🚀

Intel führt PowerVia wegweisend ein

Intel positioniert sich an der Spitze, indem es diese Architektur kommerziell mit seiner Technologie PowerVia im Knoten Intel 20A integriert. Durch die Freigabe der Vorderschicht können die Ingenieure die Datenverbindungen optimaler organisieren. Dies verkürzt die Distanzen, die die Signale zurücklegen, und senkt den elektrischen Widerstand. Als Folge kann der Chip mit höheren Frequenzen arbeiten oder weniger Energie für dieselbe Funktion benötigen. Zudem ermöglicht es eine dichtere Anordnung von Transistoren, da die Stromversorgungsleitungen, die zuvor die Komponenten trennten, verschwinden.

Schlüsselvorteile der BPN-Adoption:
  • Leistung steigern: Die Datensignale reisen über direktere und effizientere Pfade.
  • Energieverbrauch reduzieren: Spannungsverluste und Interferenzen werden verringert, was weniger Wärme erzeugt.
  • Transistordichte erhöhen: Der Platz, den die Stromkabel einnahmen, wird für mehr Komponenten freigegeben.
„Obwohl es klingt, als würde man die Kabel hinter dem Möbel verstecken, damit sie nicht sichtbar sind, ist das Möbel hier ein Prozessor und das versteckte Chaos begrenzt seine Leistungsfähigkeit erheblich.“

Die Herausforderungen bei der Herstellung von Chips mit zwei aktiven Seiten

Diese strukturelle Weiterentwicklung ist nicht ohne Hindernisse. Die Produktion einer Wafer mit funktionalen Schaltkreisen auf beiden Oberflächen erhöht die Komplexität des Prozesses. Sie erfordert extrem präzise Ausrichtungsverfahren und neue Techniken zum Verbinden und Polieren des Siliziums. Zudem erschwert sie das Testen und Debuggen der Chips, da das Stromnetz unter der Hauptschicht der Transistoren verborgen ist. Trotz dieser Herausforderungen gilt es als unverzichtbarer Schritt, um das Potenzial der Prozessoren weiter zu skalieren.

Auswirkungen auf den Fertigungsprozess:
  • Ausrichtungspräzision: Erfordert fortschrittlichere Ausrüstung und Fertigungsmethoden.
  • Neue Verbindungstechniken: Es müssen robuste Methoden entwickelt werden, um die beiden Seiten der Wafer zu verbinden.
  • Testschwierigkeiten: Das versteckte Stromnetz macht die Fehlersuche während der Produktion komplexer.

Eine notwendige Veränderung für die Zukunft der Computierung

Die Einführung des hinteren Stromversorgungsnetzes markiert einen Wendepunkt. Es handelt sich nicht nur um eine inkrementelle Verbesserung, sondern um ein grundlegendes Redesign, um die physischen Grenzen der Miniaturisierung zu umgehen. Technologien wie Intels PowerVia zeigen, dass die Trennung von Energie und Daten machbar und vorteilhaft ist. Dieser Ansatz ebnet den Weg für die nächsten Fertigungs-Knoten, wo Effizienz und Leistung zunehmend von intelligenten Architekturen abhängen, die Raum und Stromfluss optimieren. 💡