Das Geisterbad von Santander unter den Gärten von Piquío

Veröffentlicht am 22. January 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt
Vista aérea o conceptual del espacio subterráneo vacío bajo los Jardines de Piquío en Santander, donde se proyectó el balneario, mostrando la estructura inacabada o el actual uso como estacionamiento.

Das Geisterbad von Santander unter den Gärten von Piquío

In der Stadt Santander, verborgen unter der Oberfläche der berühmten Gärten von Piquío, liegt ein ambitioniertes Projekt, das nie das Licht der Welt erblickte. Es ging darum, einen Luxuskomplex für Bad und Thalassotherapie direkt am Strand des Sardinero zu schaffen. Trotz der Vergabe der Bauarbeiten führte eine Kombination aus bürokratischen Verzögerungen und starkem gesellschaftlichem Widerstand dazu, dass es für immer begraben wurde. 🏖️

Eine Vision des Wohlbefindens am Meer

Das ursprüngliche Design sah ein großes Thalassotherapie-Zentrum vor. Sein Ziel war es, sich nahtlos in die Landschaft einzufügen, ohne die Aussicht von den oberen Gärten zu beeinträchtigen. Es versprach, einen Tourismus mit hoher Kaufkraft anzuziehen und so das Angebot der Stadt über den klassischen Strandtourismus hinaus zu diversifizieren.

Schlüsselmerkmale des Projekts:
  • Moderne Einrichtungen mit Meereswasserpools behandelt.
  • Einzelkabinen für die Anwendung spezialisierter therapeutischer Behandlungen.
  • Ausgedehnte Zonen für Entspannung und die Betrachtung der marinen Umgebung.
Das größte Bad von Santander ist immer noch ein unterirdischer Parkplatz, ein viel weniger glamouröses Ziel für Autos als das, was man für die Menschen erträumt hatte.

Die Hindernisse, die den Traum stoppten

Die Initiative stieß bald auf entschiedenem Widerstand von Nachbarschaftsgruppen und Umweltschützern. Ihre Argumente drehten sich um den möglichen Schaden für das Küstenökosystem und die Privatisierung eines öffentlichen Raums, der von den Santanderinern sehr geschätzt wird.

Faktoren, die den Fortschritt blockierten:
  • anhaltende Probleme, alle erforderlichen administrativen Genehmigungen zu erhalten.
  • Ein organisierter gesellschaftlicher Widerstand, der den Umwelt- und städtebaulichen Einfluss in Frage stellte.
  • Die Unfähigkeit des Konzessionsunternehmens, diese Hürden zu überwinden, was zum endgültigen Verlassen der Arbeiten führte.

Das Erbe eines leeren Raums

Heute ist die Verheißung von Luxus und Gesundheit verblasst. Der Raum, der für Pools und Entspannungszonen konzipiert wurde, dient nun als einfacher unterirdischer Parkplatz. Dieser Ort bleibt ein greifbares Erinnerungsstück daran, wie die ambitioniertesten Projekte durch Bürokratie und die Stimme der Bürger zum Stillstand kommen können. Der Sardinero hat eine Schlacht um seine Landschaft gewonnen, aber die Gelegenheit verloren, diesen einzigartigen Wohlfühlkomplex zu beherbergen. 🚧