
Cartoon Network: Wenn Kindersender erwachsen werden
Es gab eine Zeit, in der das Einschalten von Cartoon Network war wie das Öffnen einer Schachtel Cornflakes: Es gab immer bunte Überraschungen und Zucker im Überfluss. Heute scheint der Kanal, der uns sprechende Kühe und geniale Kinder gab, eher wie ein Paket vergessener Kekse im hinteren Schrankregal. Mit einem Rückgang der Werbeeinnahmen um 80% generiert er jetzt so viel wie ein durchschnittlicher YouTuber in einem schlechten Monat.
Vom König der Animation zum Geist des Kabels
Der Niedergang dieses Kinderikons hat mehrere Erklärungen:
- Die heutigen Kinder bevorzugen Algorithmen gegenüber linearer Programmierung (wie seltsam)
- Max, ihre Schwesterplattform, ist bei Minderjährigen so beliebt wie ein neues Gemüse
- Nur 11 Serien aus ihrem umfangreichen Katalog verfügbar (ähnlich wie McDonald's, das nur Salate serviert)
Früher schufen sie kulturelle Ikonen, jetzt recyceln sie Franchises wie alte Tupperware-Dosen
Adult Swim: Der nächtliche Block, der einen Rettungsring braucht
Die Sektion für Erwachsene entkommt der Krise nicht:
- Audience um 84% reduziert (leerer als eine Bar um 15 Uhr)
- Einige isolierte Erfolge im Streaming (wie dieser Freund, der immer zu spät kommt, aber gutes Bier mitbringt)
- Inhalt, der auf Plattformen heller strahlt als in seinem Originalheim

Nostalgie: Das letzte Mittel eines müden Senders
Die aktuelle Strategie scheint zu sein:
- Bekannte Charaktere wiederbeleben (weil Nostalgie verkaufen einfacher ist als etwas Neues zu schaffen)
- Inhalte an die Konkurrenz lizenzieren (das animierte Äquivalent zum Verkaufen seiner Sachen auf dem Flohmarkt)
- So tun, als wäre alles in Ordnung, während die Zahlen das Gegenteil sagen
Also, während wir abwarten, ob Cartoon Network wie ein Phönix aufersteht oder endet wie diese Sender, von denen niemand weiß, warum sie noch im Programm sind, bleiben uns wenigstens die Erinnerungen... und der vollständige Katalog auf irgendeiner Piratenplattform, die weiß, was die Leute wollen 😅.