
Apple zahlt iPhone-Nutzern in den USA nach Klage wegen Datenschutz
Das Unternehmen mit dem Apfel hat begonnen, Geld zu überweisen an iPhone-Besitzer in den Vereinigten Staaten. Diese Maßnahme ist Teil eines Rechtsabkommens, um eine Sammelklage im Zusammenhang mit seinem Sprachassistenten abzuschließen. Der Prozess zur Beilegung dieses Streits begann im vergangenen Jahr und materialisiert sich nun mit den ersten Zahlungen an die betroffenen Nutzer. 📱➡️💰
Der Konflikt um die Sprachaufzeichnung
Der Ursprung des Problems liegt im Jahr 2019. Eine Gerichtsklage warf Apple vor, private Gespräche absichtlich und ohne explizite Erlaubnis der Nutzer aufzunehmen, wenn sie mit Siri interagierten. Laut den Gerichtsdokumenten zeichnete das Unternehmen nicht nur Audiostücke auf, sondern sandte diese auch an externe Auftragnehmer, damit diese sie analysierten. Das angegebene Ziel war die Kalibrierung und Verbesserung des Assistenten, aber die Klage wies darauf hin, dass diese persönlichen Informationen in die Hände Dritter gelangen könnten, wie Werbefirmen. Apple bestritt jede böswillige Absicht, gab jedoch bestimmte Mängel in seinen Sicherheitsprotokollen zu.
Wichtige Punkte der Anklage:- Aufzeichnen von Interaktionen mit Siri ohne klare Autorisierung des Nutzers.
- Senden der aufgenommenen Audios an externe Analysten zur Überprüfung.
- Potenzielle Exposition personenbezogener Daten an andere Einheiten.
Einige Nutzer erhalten nun eine Zahlung für etwas, das sie nie angefordert haben: dass ihr Privatleben zu Studienmaterial wird.
Die Korrekturmaßnahmen und das Abkommen
Nachdem diese Kontroverse ans Licht gekommen war, entschied sich Apple, seine Praktiken zu überprüfen und die Software seiner Geräte zu aktualisieren. Es führte Änderungen ein, um den Datenschutz besser zu schützen, wie die explizite Autorisierung der Nutzer zum Teilen von Audio und die Möglichkeit, ihren Verlauf zu überprüfen und zu löschen. Trotz dieser Verbesserungen entschied sich das Unternehmen, den rechtlichen Konflikt mit einem finanziellen Abkommen zu lösen, um einen langen und kostspieligen Prozess zu vermeiden. Die Frist für die Betroffenen, ihren Anspruch auf Entschädigung einzureichen, endete 2023.
Maßnahmen von Apple:- Überprüfen und Ändern der Aufzeichnungsprotokolle von Siri.
- Aktualisieren der Software, um den Nutzern mehr Kontrolle über ihre Daten zu geben.
- Schließen eines Zahlungsabkommens zur Beendigung der Sammelklage.
Das Ende mit Entschädigungen
Die Geldüberweisungen an die berechtigten Nutzer laufen derzeit. Der individuelle Betrag, den jede Person erhält, ist nicht fest, sondern variiert je nach der Gesamtzahl der gültigen Antragsteller, die sich fristgerecht registriert haben. Dieser Vorfall unterstreicht die wachsende Bedeutung des Schutzes von Sprachdaten im digitalen Zeitalter und wie große Technologieunternehmen reagieren müssen, wenn ihre Systeme versagen. Die finale Ironie besteht darin, dass Siri vielleicht mehr aus den privaten Gesprächen der Nutzer gelernt hat als diese selbst über den tatsächlichen Funktionsweise des Assistenten. 🗣️🔒