
Eine kürzliche technische Analyse hat eine zumindest kuriose Situation im Ökosystem von AMD aufgedeckt. Die Architekturen RDNA 2 und RDNA 3 zeigen scheinbar eine signifikante Leistungsabnahme, wenn die Funktion FSR 4 INT8 aktiviert wird, die neueste Entwicklung in Upscaling-Techniken des Unternehmens. 📉
Der Abfall, der laut ersten Messungen rund zehn Prozent beträgt, betrifft gleichermaßen die aktuellen und vorherigen Generationen von Grafikkarten. Dies stellt eine technologische Paradoxie dar, bei der eine Funktion, die zur Verbesserung der Leistung entwickelt wurde, sie spürbar beeinträchtigt.
Eine Optimierung, die desoptimiert, der Teufelskreis der Technologie.
Das Leistungsproblem verstehen
Das Problem scheint mit der Art und Weise zusammenzuhängen, wie diese Architekturen die INT8-Operationen verwalten, die die neueste Version von FSR erfordert. Während andere ähnliche Technologien Verbesserungen zeigen, tritt in diesem spezifischen Fall das Gegenteil ein.
Die praktischen Konsequenzen für die Nutzer umfassen:
- Abnahme der Frames pro Sekunde in Spielen
- erhöhten Ressourcenverbrauch des Systems
- weniger flüssige Spielerfahrung
- Ineffizienz im Energieverbrauch
Vergleichsanalyse zwischen Architekturen
Am überraschendsten an dem Fall ist, dass beide Generationen von RDNA sich ähnlich verhalten, was auf ein Designproblem auf Architekturebene hindeutet. Von der Serie 6000 bis zu den aktuellen 7000 teilen alle diese Besonderheit, die sie von der Konkurrenz unterscheidet.
Zu den Szenarien, in denen der Einfluss am deutlichsten zutage tritt, gehören:
- Auflösungen 1440p und 4K mit hohen Einstellungen
- Spiele mit intensiven FSR-Implementierungen
- Situationen mit hoher grafischer Belastung und aktiviertem RT
- Szenen mit mehreren Post-Processing-Effekten
Perspektiven für Lösungen und Alternativen
Die technische Community erwartet, dass AMD dieses Verhalten durch Treiber-Updates oder Software-Revisionen angeht. Bis dahin haben die betroffenen Nutzer die Option, ältere Versionen von FSR zu verwenden oder andere verfügbare Upscaling-Technologien zu erkunden.
Und so stoßen wir darauf, dass in der vollen Ära der Künstlichen Intelligenz und des fortschrittlichen Renderings die technologische Entwicklung manchmal zwei Schritte vorwärts und einen zurück macht. Oder in diesem Fall zehn Prozent zurück. Die Ironie, zu optimieren, bis es desoptimiert. 🔧