Eine Analyse des Fraunhofer-Instituts über fast eine Million Fahrzeuge in Europa liefert klare Daten: Plug-in-Hybride (PHEV) haben einen realen Verbrauch, der deutlich höher als der offizielle ist. Der Durchschnitt liegt bei 6,12 l/100 km im Vergleich zu 1,57 l/100 km im WLTP-Zyklus. Dieser Unterschied stellt die tatsächliche Effizienz und die denunzierten Umweltvorteile dieser Technologie infrage.
Die Kluft zwischen Labor und Straße bei PHEV 🛣️
Die Studie detailliert, dass das Problem im Hybridmodus verschärft wird, wenn Verbrennungsmotor und Strom gleichzeitig arbeiten und der deklarierte Verbrauch verdoppelt wird. Dies geschieht, weil die Zulassungsprüfungen den elektrischen Betrieb priorisieren und keine realen Fahrverhalten widerspiegeln, wie hohe Geschwindigkeiten auf der Autobahn. Der Akku, der im Alltag oft wenig geladen ist, wird zu zusätzlichem Gewicht, das der Verbrennungsmotor mitbewegen muss.
"Eco"-Modus: Die Fantasie des Fahrers aktivieren 🧠
Es scheint, dass die größte Einsparung dieser Fahrzeuge nicht im Tank liegt, sondern in der mentalen Übung des Besitzers. Beim Berechnen der Differenz zwischen der versprochenen und der realen elektrischen Reichweite oder beim Versuch, den Kauf mit den offiziellen Verbrauchsdaten zu rechtfertigen, leistet man intensive neuronale Arbeit. Vielleicht sollten die Hersteller diesen Kalorienverbrauch auch als Teil der Gesamteffizienz des Systems zulassen.