Eine kürzliche Untersuchung hat PFAS-Werte in Hundefutter und Katzenfutter gefunden, die die für Menschen in Europa festgelegten Sicherheitsgrenzen überschreiten. Die in Japan durchgeführte Studie weist auf Produkte mit Fisch als die am stärksten betroffenen hin, unabhängig von ihrem geografischen Ursprung. Die Experten betonen, dass es keine unmittelbare Gesundheitswarnung gibt, heben jedoch das Fehlen von Daten zu den Langzeiteffekten bei Tieren hervor.
Die Spur der industriellen Verschmutzung in der Produktionskette 🏭
Das technische Problem liegt in der Umweltpersistenz der PFAS. Diese Moleküle, die in industriellen Prozessen verwendet werden, degradieren nicht und verschmutzen die Ozeane. Fische akkumulieren sie in ihren Geweben und werden so zur Hauptquelle für den Eintritt in die Futtermittelproduktion. Die Analyse nutzte Flüssigkeitschromatographie und Massenspektrometrie, um spezifische Verbindungen wie PFOS zu identifizieren, und bestätigte, dass die Verschmutzung global ist und direkt vom marinen Umfeld in die Rohstoffe übergeht.
Möchte deine Katze Sushi? Vielleicht hat sie es schon, mit einem chemischen Extra 🐱
Es scheint, dass der gourmet-Trend, Haustieren Fisch zu geben, eine dunkle Seite hat. Während wir die Etiketten unseres Lachses prüfen, könnten sie unwissentlich ein Cocktail aus ewigen Chemikalien zu sich nehmen. Das nächste Mal, wenn dein Hund dich sehnsüchtig ansieht, während du Thunfisch isst, denke daran, dass seine Dose ihm vielleicht schon seine Dosis industrieller Verschmutzung geliefert hat. Ein weiterer Grund, sein Menü zu diversifizieren: heute Fisch mit PFAS, morgen Huhn, übermorgen... wer weiß.