Die Plug-in-Hybride und die Lücke zwischen dem versprochenen und dem realen Verbrauch 🔍

Veröffentlicht am 20. February 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt

Vor fünf Jahren lag der Fokus auf dem reinen Elektroauto, aber jetzt verdoppeln die Hersteller ihre Bemühungen mit Plug-in-Hybriden. Sie präsentieren sie als ideale Zwischenlösung: praktisch, mit elektrischem Aktionsradius für den Alltag und einem Verbrennungsmotor für Reisen. Allerdings stellt eine kürzliche Studie diese Erzählung infrage und zeigt, dass die offiziellen Verbrauchszahlen weit von dem entfernt sind, was Fahrer unter normalen Nutzungsbedingungen erleben.

Un híbrido enchufable en un cargador, con un gran gráfico de barras mostrando una gran brecha entre el consumo oficial (bajo) y el real (alto).

Die PHEV-Technologie unter der Lupe: Wo bleibt die Effizienz? ⚙️

Das zentrale Problem liegt in der Art und Weise, wie die WLTP-Zulassungsprüfungen durchgeführt werden. Diese messen den Verbrauch mit vollständig geladener Batterie und priorisieren den Elektromodus. Im realen Leben laden viele Nutzer nicht täglich, sodass das Fahrzeug mit niedriger Batterie fährt und ein schweres Batteriepaket mit dem Verbrennungsmotor mitschleppt. Dieser Hybrid-Modus ist weniger effizient als ein konventioneller Hybrid und erzeugt Verbräuche, die die homologierte Zahl verdoppeln können.

„Eco“-Modus: Für den Fall, dass das Aufladen nur noch eine Erinnerung ist 😅

Es ist, als hätten die Ingenieure diese Fahrzeuge für einen Nutzer entworfen, der in einer Tankstelle mit Stromanschlüssen lebt. Für alle anderen bietet das Auto einen speziellen Fahrmodus, der nicht im Handbuch beschrieben ist: den portablen Generator-Modus. Er besteht darin, einen normal großen Benzinmotor zu nutzen, um nebenbei ein paar Tonnen zusätzliche „grüne“ Technologie zu bewegen, die wie ein Gorilla mitfährt. Die Effizienz fehlt dann komplett, aber immerhin kann man sagen, man hat einen Hybrid.