Michael Connelly bestätigte, dass sein nächster Roman, *The Hollow*, der für Ende 2026 geplant ist, Harry Bosch und Mickey Haller offiziell zusammenbringt. In der Handlung erhält Haller eine millionenschwere Entschädigung für das Gruppenheim, in dem Bosch aufwuchs, was den Detektiv zwingt, einen alten ungelösten Fall wieder aufzunehmen. Dieser literarische Crossover wird jedoch keine Fernsehadaption haben, da die Rechte an Bosch (Prime Video) und Lincoln Lawyer (Netflix) rivalisierenden Studios gehören.
Die Streaming-Rechte als unüberwindbare Mauer für die Adaption 🚧
Das technische und rechtliche Hindernis für eine Adaption dieses Crossovers liegt in der Fragmentierung der Streaming-Rechte. Jede Franchise gehört zu einem anderen Ökosystem: Amazon Studios für Bosch und Netflix für Lincoln Lawyer. Die Koordination eines gemeinsamen Projekts würde komplexe Lizenzvereinbarungen, Budgetaufteilung und Gewinnanteile erfordern, etwas, das die Studios in der Regel vermeiden. Diese Situation spiegelt ein gängiges Problem in der Branche wider: Barrieren zwischen Plattformen können transmediale Erzählungen einschränken, selbst wenn das Originalmaterial sie begünstigt.
Halbbrüder in der Fiktion, durch den Katalog getrennte Brüder 😏
Die Ironie ist greifbar: Connelly hat es geschafft, in seinen Büchern zwei Charaktere zu vereinen, die ihre eigenen Adaptionen zu einer erzwungenen Trennung verurteilen. Während sie in den Büchern einen Fall und ein Bier teilen können, können sie in der realen Streaming-Welt nicht einmal im selben Hauptmenü erscheinen. Es scheint, als ob das Motto der Kunde hat immer recht hier bedeutet, dass der Kunde, um die Brüder zusammen zu sehen, das Buch kaufen und seine eigene Fantasie als Player nutzen muss.