Es wird BipBop vorgestellt, eine neue Animationsserie, die sich an ein kindliches Publikum richtet. Die erste Folge ist bereits verfügbar und zeigt die anfänglichen Abenteuer dieser Protagonistin. Das Projekt zeichnet sich durch einen handwerklichen Produktionsprozess aus, bei dem jeder Frame das Ergebnis direkter menschlicher Arbeit ist, wobei manueller Aufwand und Kreativität Vorrang vor automatisierten Produktionsabläufen haben.
Blender als Basis für einen traditionellen Animations-Pipeline 🛠️
Die Serie wird vollständig mit Blender entwickelt und nutzt dessen Werkzeuge für Modellierung, Rigging und Animation. Das Team hat sich für einen Ansatz der Keyframe-Animation entschieden, ähnlich dem traditionellen Prozess, aber im digitalen Umfeld. Dies bedeutet totale Kontrolle über jede Bewegung und jeden Ausdruck, ohne Abhängigkeit von Simulationen oder massiven automatischen Interpolationen. Das Rendering erfolgt mit Cycles, um eine warme und organische Ästhetik zu erzielen.
Und wo war der Knopf „Kinderserie generieren“? 🤔
Nach der Betrachtung der Behind-the-Scenes-Szenen bleibt eine Frage offen. Um BipBop zum Lächeln zu bringen, musste jemand jeden Vertex ihres Gesichts tagelang manuell bewegen. Man denkt, in der vollen Ära der KI hätte jemand einen Shortcut verlangen können. Aber nein, hier wurde die digital-handwerkliche Methode bevorzugt, bei der der einzige verwendete Algorithmus die menschliche Geduld war. Ein radikales Konzept.