Naoki Yoshida, Direktor von Final Fantasy 14, hat auf dem Fan Festival 2026 eingeräumt, dass er die Entwicklung eines Einzelspieler-Ablegers in der Welt von Eorzea in Betracht gezogen hat. Die Idee entstand, um die Puristen zu besänftigen, die behaupten, dass ein Online-Final Fantasy kein echtes Final Fantasy ist. Das Projekt würde andere Epochen oder Charaktere erkunden und versuchen, diejenigen anzusprechen, die die Mehrspieler-Erfahrung ablehnen.
Ein polierter Motor für ein Solo-Abenteuer 🎮
Technisch gesehen schlägt Yoshida vor, die Basis des MMO wiederzuverwenden, aber an ein Single-Erlebnis anzupassen. Die aktuelle Grafikengine, die nach Jahren von Patches optimiert wurde, würde eine linearere Erzählung ohne dedizierte Server ermöglichen. Der Kampf würde neu ausgerichtet, um die Abhängigkeit von Gruppen zu beseitigen, mit KI-Systemen für Begleiter. Die eigentliche Herausforderung besteht darin, Dungeons und Raids, die ursprünglich für acht Spieler konzipiert wurden, in Inhalte für einen Spieler umzugestalten. Es wäre kein Port, sondern ein Neuanfang von Grund auf.
Das Syndrom des MMO, das kein MMO ist 😅
Also, nach Jahren, in denen man die Leute davon überzeugt hat, dass FF14 ein vollwertiges Final Fantasy ist, sagt Yoshida jetzt: Okay, wir geben euch eine Single-Version, damit ihr aufhört zu jammern. Es ist, als würde ein Sushi-Koch ein Nudelgericht für die Gäste zubereiten, die keinen rohen Fisch mögen. Das Paradoxe ist, dass viele dieser Puristen sich am Ende beschweren werden, dass das Online-Spiel besser war. Denn klar, ohne andere Spieler, wem gibst du dann die Schuld an deinen Toden?