Leere Wohnungen: Die Lösung, die Politiker ignorieren

27. April 2026 Publicado | Traducido del español

Der Zugang zu Wohnraum ist für viele zu einem Luxus geworden. Während Tausende von Wohnungen in den Händen von Großvermieter*innen leer stehen, suchen Familien nach unmöglichen Alternativen. Das Rezept ist klar: die Grundsteuer (IBI) für diese ungenutzten Immobilien verzehnfachen. Es ist nicht nötig, etwas Neues zu erfinden, nur politischer Wille. Doch dieser Wille ist seit Jahrzehnten nicht vorhanden.

Eine städtische Straße mit Gebäuden mit dunklen und leeren Fenstern. Im Vordergrund schaut eine Familie mit Koffern nach oben, was den Widerspruch zwischen leerstehenden Häusern und dem Bedarf an Wohnraum widerspiegelt.

Wie ein Algorithmus leerstehende Wohnungen erkennen könnte 🤖

Ein System, das kommunale Daten mit Wasser- und Stromverbräuchen kreuzt, würde es ermöglichen, Immobilien ohne tatsächliche Nutzung zu identifizieren. Durch die Zusammenführung von Melderegisterdaten und Zählerständen über sechs Monate hinweg könnte ein einfaches Machine-Learning-Modell Immobilien mit 90%iger Genauigkeit als leerstehend klassifizieren. Die Technologie existiert bereits, ist günstig und wird in Städten wie Paris angewendet. Das Problem ist nicht technischer, sondern politischer Natur.

Die IBI x10: der Lieblings-Abschrecker der Gemeinden 💸

Klar, die Anwendung dieser Maßnahme wäre ein Drama: Die Eigentümer müssten zu vernünftigen Preisen vermieten oder verkaufen. Ein echtes Chaos für diejenigen, die Wohnungen als Portfoliodekoration nutzen. Aber da Politiker weder zur Miete wohnen noch Probleme haben, ihre Hypotheken zu bezahlen, ist ihnen das Thema so wichtig wie einem Fisch ein Fahrrad. Also werden wir weiterhin Balkone mit vertrockneten Blumentöpfen und Türen sehen, die sich nicht öffnen.