USB-C für Laptops verpflichtend: EU vereinheitlicht Ladegeräte seit gestern

29. April 2026 Publicado | Traducido del español

Die Europäische Union hat einen weiteren Schritt in ihrem Kreuzzug gegen Kabel gemacht. Seit gestern müssen in der EU verkaufte Laptops den USB-C-Anschluss zum Laden enthalten, gemäß der Richtlinie 2022/2380. Nachdem sie 2024 für Handys und Tablets angewendet wurde, zielt die Maßnahme darauf ab, Elektroschrott zu reduzieren und den Nutzern 250 Millionen Euro zu sparen. Der Haken: Das Ladegerät musst du separat kaufen.

Ein moderner Laptop mit angeschlossenem USB-C-Kabel, neben einem losen Ladegerät mit dem EU-Symbol auf grünem Hintergrund.

Wie die USB-C-Richtlinie Laptop-Hersteller betrifft 🔌

Die Norm verlangt, dass alle neuen Laptops, von Ultrabooks bis zu Workstations, mindestens einen USB-C-Anschluss enthalten, der mit dem Ladestandard USB PD (Power Delivery) kompatibel ist. Das bedeutet, dass Marken wie Dell, Lenovo oder Apple ihre proprietären Anschlüsse neu gestalten müssen. Die Hersteller haben eine Anpassungsfrist von 24 Monaten für bereits existierende Modelle. Die Mindestladeleistung variiert je nach Gerät, aber das Ziel ist es, Spannungen zu vereinheitlichen und das Chaos inkompatibler Ladegeräte zu vermeiden.

Das Kleingedruckte des Einheitsladegeräts: Tschüss, kostenloser Netzteil 💸

Der lustige Teil ist, dass während die EU die Reduzierung von Abfällen feiert, die Nutzer entdecken, dass das Ladegerät nicht mehr in der Box ist. Ja, dasselbe, das du seit 2015 in einer Schublade hattest und das jetzt nicht mehr funktioniert. Jetzt musst du ein neues kaufen, weil das USB-C deines Handys nicht genug Leistung für den Laptop liefert. Die EU schätzt eine Ersparnis von 250 Millionen, aber dein Geldbeutel wird es sicherlich andersherum merken. Ironien des Fortschritts.