Ein Robotiker baut den ENIAC, um seinen neurodivergenten Schülern zu unterrichten

24. April 2026 Publicado | Traducido del español

Tom Burick, ehemaliger Robotiker und heute Lehrer an einem spezialisierten Bildungszentrum, hat einen originalgetreuen Nachbau des ENIAC, des ersten elektronischen Universalrechners, im Maßstab 1:1 erstellt. Sein Ziel ist es, seine neurodivergenten Schüler durch praktisches Lernen mit den Ursprüngen der Technologie zu verbinden. Die Maschine mit Paneelen und Lichtern, die das Design von 1946 nachahmen, ermöglicht es den Schülern, Geschichte zu berühren und zu verstehen, wie sich die Computertechnik bis heute entwickelt hat.

In einem hellen Klassenzimmer lächelt ein Robotiker neben einem ENIAC-Nachbau mit Leuchtpaneelen und Knöpfen. Neurodivergente Schüler berühren die Maschine und knüpfen so eine Verbindung zu den Ursprüngen der Technologie.

Der Nachbau, der die Schaltkreise von 1946 wiederbelebt 💡

Der Nachbau umfasst 40 Paneele mit einer Höhe von 2,4 Metern und über 17.000 simulierte Röhren, die die ursprüngliche Architektur des ENIAC originalgetreu nachbilden. Burick verwendete moderne Komponenten wie LEDs und Mikrocontroller, um das Flackern der Lichter und die Geräusche der Operationen zu emulieren. Obwohl er keine echten Programme ausführt, ermöglicht die Maschine den Schülern, den Datenfluss über Schalter und Kabel zu verfolgen, und bietet so eine taktile Erfahrung, die Konzepte wie binäre Logik und Vakuumröhrenspeicher erklärt.

Der ENIAC, der nicht ins Klassenzimmer passt, aber in den Flur 🏗️

Der Nachbau nimmt fast 100 Quadratmeter ein, sodass Burick einen Besprechungsraum und einen Teil des Flurs räumen musste. Die Schüler scherzen nun, dass jedes Matheproblem schneller gelöst wird, wenn man die Maschine anschreit. Und obwohl der originale ENIAC 150 Kilowatt verbrauchte, verbraucht diese Version nur so viel wie eine Mikrowelle, sodass die Schüler Popcorn machen können, während sie die Anfänge des digitalen Zeitalters studieren.