MPC Paris erweckt den Pilz-Horror in Cold Storage zum Leben

23. April 2026 Publicado | Traducido del español

Der Film Cold Storage, inszeniert von Jonny Campbell, verbindet Horror und Science-Fiction mit einem Ausbruch eines infektiösen Pilzes aus einem unterirdischen Tresor. MPC Paris übernahm die Herausforderung, innerhalb von 18 Monaten 541 visuelle Effekte zu erstellen, die von der Entwicklung von Kreaturen über digitale Umgebungen bis hin zu massiven Zerstörungen reichen. Supervisor Nikolas D´Andrade bezeichnete es als das ehrgeizigste Projekt für das Studio, das eine Koordination zwischen den Disziplinen erforderte, um die visuelle Kohärenz zu wahren.

Ein unterirdischer Tresor, rot beleuchtet, mit grünen Pilzsporen, die schweben, und einem mutierten Pilz, der aus Metallritzen hervorbricht, während Techniker zwischen Trümmern fliehen.

Prothesen und Pixel: die technische Fusion hinter dem Pilz 🧬

Um eine Retro-Ästhetik zu erzielen, arbeitete MPC Paris mit Igor Studio an Prothesen und Animatronics zusammen, wobei praktische Effekte mit digitalen Verbesserungen kombiniert wurden. Ohne Vorschau aufgrund des engen Zeitplans verfolgte das Team einen intuitiven und anpassungsfähigen Workflow. Die Diskussionen über die Farbe des Pilzes waren ausgiebig; man entschied sich für eine Mischung aus pflanzlichem Grün mit Grünspan-Tönen, um ihm ein organisches und bedrohliches Aussehen zu verleihen. Die Infektion erforderte Konsistenz in jeder Phase, von Sporen bis zu ausgewachsenen Formen.

Die Farbe des Pilzes: eine Debatte, spannender als die Handlung 🍄

Das Team diskutierte wochenlang, ob der Pilz limettengrün, moosgrün oder ekelgrün sein sollte. Schließlich entschied man sich für einen Grünspan-Ton, der an vergessenes Obst im Kühlschrank erinnert. Das Merkwürdige ist, dass, während die Protagonisten rennen, um die Welt zu retten, die visuellen Künstler sich mehr darum sorgten, ob der Pilz wie eine überreife Avocado aussah. Zumindest schlug niemand Kaugummirosa vor, das den Horror ruiniert hätte.