Affen navigieren in VR nur mit Gedanken

23. April 2026 Publicado | Traducido del español

Einem Wissenschaftlerteam ist es gelungen, dass Primaten einen Avatar in einer virtuellen dreidimensionalen Umgebung allein mit ihrer Gehirnaktivität steuern. Die in einer Fachzeitschrift veröffentlichte Gehirn-Computer-Schnittstelle übersetzt neuronale Signale in präzise Bewegungen im 3D-Raum, ohne dass die Affen einen Muskel bewegen müssen. Dieser Fortschritt bringt die Technologie neuen Formen der Mensch-Maschine-Interaktion näher.

Ein Affe mit einer Virtual-Reality-Brille und Gehirnsensoren steuert einen 3D-Avatar nur mit seinem Verstand, ohne den Körper zu bewegen.

Wie die neuronale Schnittstelle funktioniert 🧠

Das System verwendet Elektrodenarrays, die in die motorische Hirnrinde der Affen implantiert werden. Diese Sensoren erfassen die mit der Bewegungsabsicht verbundene neuronale Aktivität und senden sie an einen Dekodierungsalgorithmus. Die Software übersetzt diese Signale in Befehle für den Avatar, sodass sich der Primat in der virtuellen Welt bewegen und drehen kann. Die Forscher beobachteten, dass die Affen lernten, ihr Denken zu modulieren, um virtuelle Ziele präzise zu erreichen, was neuronale Plastizität in Echtzeit zeigt.

Der Tag, an dem die Affen den Joystick aufgaben 🐒

Während Affen ohne zu schwitzen durch virtuelle Welten spazieren, verlieren wir Menschen immer noch die Fernbedienung zwischen den Sofakissen. Dieser Fortschritt verspricht, Menschen mit Lähmungen zu helfen, aber vorerst sind die Primaten die einzigen, die Videospiele mit dem Verstand spielen können. Allerdings: Wenn sich ein Affe darüber beschwert, dass der Avatar eine zu geringe Auflösung hat, wissen wir, dass die Technologie zu weit gegangen ist.