Nachdem Microsoft im letzten Jahr 15.000 Mitarbeiter entlassen hat, vollzieht das Unternehmen eine beispiellose Wende in seiner 51-jährigen Geschichte. Laut CNBC bietet der Konzern erstmals einen freiwilligen Abfindungsplan an, der sich an 7 % seiner Belegschaft in den USA richtet. Die Bedingung ist, dass die Summe aus Alter und Betriebszugehörigkeit des Mitarbeiters mindestens 70 beträgt.
Die 70er-Regel als Filter für den Ausstieg in der Cloud und KI 🔄
Das Auswahlkriterium, intern als 70er-Regel bekannt, zielt auf Profile mit langer Betriebszugehörigkeit ab. In einer Branche, in der Cloud und künstliche Intelligenz ständige Weiterbildung erfordern, ermöglicht diese Formel Kostensenkungen ohne erzwungene Entlassungen. Die betroffenen Mitarbeiter haben in der Regel gefestigte Positionen, aber höhere Gehälter. Die Maßnahme zielt darauf ab, die Belegschaft mit jüngeren Talenten zu erneuern, die auf die aktuellen Geschäftsprioritäten ausgerichtet sind.
Abschied mit Bonus: Der Plan, damit du im Guten gehst 💼
Der Schachzug ist klar: Anstatt die Veteranen zu entlassen, rollt Microsoft ihnen einen roten Teppich zum Ausgang aus. Mit der 70er-Regel stellt das Unternehmen sicher, dass diejenigen gehen, die am längsten dabei sind, nicht diejenigen, die am meisten Lärm machen. Es ist, als würde man sagen: Nimm deine jahrzehntelange Erfahrung woanders hin, aber mit einem Scheck in der Hand. So sind alle zufrieden: Sie gehen früher in Rente und Microsoft spart bei hohen Gehältern.