Der Regisseur Kane Parsons erklärte in einem Interview auf der CCXP México die Entstehung seines Films The Backrooms, der auf dem Internetphänomen basiert. Als Autodidakt in Blender modellierte er die konzeptionellen Sets und führte 50 Tests mit Tapeten durch, um den charakteristischen Gelbton zu finden. Diese Konzepte wurden in einem realen Set von 30.000 Quadratmetern verwirklicht, das so labyrinthartig war, dass sich einige Schauspieler darin verliefen.
Von freier Software zu einem Labyrinth von 30.000 Quadratmetern 🎬
Parsons erklärte, dass die Essenz des Schreckens der Backrooms in der sensorischen Deprivation liegt. Wenn man sich in einem leeren Raum befindet, sucht das Nervensystem nach Reizen in den Wandmustern, was das visuelle Rauschen verstärkt. Um diesen Effekt zu erzielen, verwendete er Blender, um konzeptionelle Sets zu modellieren, und baute dann ein reales, labyrinthartiges Set. Die obsessive Wiederholung von Texturen und die flache Beleuchtung waren entscheidend, um dieses Gefühl von Orientierungslosigkeit und Unbehagen zu erzeugen.
Die Tapete, die die Schauspieler in den Wahnsinn trieb 🟨
Parsons gestand, dass er 50 Tests mit Tapeten durchführte, um den exakten Gelbton zu erreichen. Die Schauspieler, die sich im Set von 30.000 Quadratmetern verliefen, erlebten den Schrecken der Backrooms am eigenen Leib. Einige baten um Karten, aber der Regisseur lehnte ab: Wenn du nicht weißt, wo du bist, ist die Angst realer. Gut, dass er sie nicht auch noch gebeten hat, in Blender zu modellieren.