Brände und Gleichgültigkeit: Abholzung in Spanien bricht Rekorde

22. April 2026 Publicado | Traducido del español

Die Entwaldung in Spanien hat alarmierende Ausmaße erreicht, angetrieben durch immer heftigere Waldbrände. Die mangelnde Pflege durch die Behörden und, in einigen Fällen, vorsätzliche Handlungen verwandeln unsere Wälder in Asche. Währenddessen versprechen Politiker Pläne, die nie umgesetzt werden, und Brandstifter treiben ihr Unwesen.

Verbrannte Landschaft: ein verkohlter Wald unter einem roten Himmel, mit einem verrosteten Wahlplakat in der Asche.

Drohnen und Satelliten: Die Technologie, die nicht rechtzeitig kommt 🔥

Es gibt Werkzeuge wie Satelliten zur Früherkennung oder Drohnen mit Wärmebildkameras zur Überwachung von Risikogebieten. Ihre Nutzung bleibt jedoch nach wie vor nur symbolisch. Systeme wie das Copernicus-Programm der EU ermöglichen die Überwachung der Waldmasse, aber mangelnde Investitionen in Personal und Ausrüstung vor Ort verzögern die Reaktionen. Die Technologie existiert, aber ohne ein effektives Management dient sie nur dazu, Asche aus dem Weltraum zu zählen.

Der Masterplan: Warten, bis es regnet 🌧️

Die offizielle Strategie scheint klar zu sein: Den Wald austrocknen lassen, ihn abbrennen lassen und dann darauf warten, dass der Regen alles löst. Es ist eine ökologische, billige Methode, die keinen Papierkram erfordert. In der Zwischenzeit veranstalten die Anwohner Abschiedsgrillfeste für ihre Wälder. Zumindest sparen wir so Gärtner. Allerdings beschweren wir uns dann über den Preis des Schinkens.