Keramik-3D-Druck für widerstandsfähigere Elektrolyseure

29. April 2026 Publicado | Traducido del español

Das Unternehmen 3DCeram Sinto hat einen Fortschritt bei der Herstellung von Komponenten für Festoxid-Elektrolysezellen (SOEC) vorgestellt. Mittels Stereolithografie (SLA) entwickelt das Unternehmen Keramikteile mit komplexen Geometrien, die die Wasserstoffproduktion und Energiespeicherung optimieren sollen. Ziel ist es, die Einschränkungen herkömmlicher flacher Designs zu überwinden, die bei Drücken über 40 Millibar häufig versagen.

3D-Drucker erstellt ein Keramikteil mit komplexer Geometrie für SOEC-Elektrolyseure, vor technischem Hintergrund.

SLA-Technologie für bisher unmögliche Geometrien 🚀

Das herkömmliche Verfahren zur Herstellung von SOEC verwendet flache Keramikmembranen, die sehr empfindlich auf Druckunterschiede reagieren. Dies erzwingt den Einsatz teurer Druckbehälter, um Brüche zu vermeiden. 3DCeram Sinto setzt 3D-Druck ein, um innere Strukturen mit Kanälen und organischen Formen zu schaffen. Diese neuen Geometrien verteilen den Druck besser und vergrößern die aktive Oberfläche, was einen stabileren und effizienteren Betrieb ohne so schwere mechanische Panzerungen ermöglicht.

Schluss mit Drucktanks, hallo Kurventeile 😎

Es scheint, dass flache Keramik Druckunterschiede sehr übel nimmt. Bei 40 Millibar gerät sie bereits in Rage und zerbricht. Die Lösung von 3DCeram Sinto besteht darin, den Teilen Kurven und Winkel zu verleihen, als wären sie IKEA-Möbel, aber ohne Bedienungsanleitung. Jetzt atmen die Membranen besser und brauchen keinen Drucktank, der so viel kostet wie ein Kleinwagen. Die Technologie schreitet voran, und die Keramik lernt, sich zu entspannen.