Andrew Wilson, CEO von Electronic Arts, enthüllte auf der Iicon-Konferenz, dass künstliche Intelligenz bereits 85 % der Qualitätssicherung in Spielen wie Battlefield 6 und Die Sims übernimmt. Laut dem Manager hat diese Automatisierung keine menschlichen Arbeitsplätze vernichtet, sondern zu mehr Einstellungen geführt. Die KI erledigt Routineaufgaben wie das Starten von Servern oder das Erkennen einfacher Fehler, während die Mitarbeiter die erstellten Berichte überprüfen.
Selektive Automatisierung: KI für das Basiswissen, Menschen für das Komplexe 🤖
Wilson erklärte, dass das KI-System sich wiederholende Tests durchführt, die zuvor Stunden menschlicher Arbeit in Anspruch nahmen. Zum Beispiel die Überprüfung des korrekten Starts eines Levels oder das Identifizieren fehlender Texturen. Die menschlichen Tester, die EA zufolge nun zahlreicher sind, widmen sich der Analyse dieser Daten und der Validierung des tatsächlichen Spielerlebnisses. Das Unternehmen argumentiert, dass dieses Modell eine Ausweitung der Testabdeckung ermöglicht, ohne die Teams zu überlasten, obwohl die Branche die Auswirkungen auf Gehälter und Arbeitsbelastung mit Skepsis betrachtet.
Keine Sorge, die KI macht nur die langweilige Arbeit (und deine auch) 😅
Das heißt, die KI übernimmt 85 % der Arbeit und die Menschen die restlichen 15 %. Aber keine Sorge, EA stellt mehr QA-Personal ein als je zuvor. Wir nehmen an, dass diese neuen Mitarbeiter ihre Tage damit verbringen, KI-Berichte zu lesen und Kaffee zu trinken, während die Maschine die Tests durchführt. Wenn etwas schiefgeht, wissen sie zumindest, wem sie die Schuld geben können: dem Algorithmus, der keine Gewerkschaftsvertretung hat.