Drohnen und 3D-Scans enthüllen die verborgenen Geheimnisse von Altamira

28. April 2026 Publicado | Traducido del español

Ein Team des CSIC und der Universität Kantabrien hat Drohnen mit LIDAR-Sensoren und hochauflösenden Kameras eingesetzt, um die unzugänglichsten Bereiche der Höhle von Altamira zu kartieren. Ziel ist es, Galerien und Gänge dieser 14.000 Jahre alten paläolithischen Stätte digital zu rekonstruieren, ohne ihre fragilen Höhlenmalereien zu gefährden.

Eine Drohne überfliegt den Eingang der Höhle von Altamira, während ein LIDAR-Strahl verborgene Felsformationen scannt und 3D-Passagen enthüllt, ohne die Malereien zu beschädigen.

LIDAR und Fotogrammetrie zur Kartierung des Untergrunds 🗺️

Die Drohnen flogen autonom in Bereiche, in denen der menschliche Zugang schwierig oder gefährlich ist. Ausgestattet mit LIDAR erzeugten sie Punktwolken, die in Kombination mit hochauflösender Fotogrammetrie präzise 3D-Modelle jeder Ecke ermöglichen. Das Ergebnis ist ein digitaler Zwilling, den Archäologen untersuchen können, ohne die Höhle zu betreten, wodurch Veränderungen der Luftfeuchtigkeit oder Temperatur der Umgebung vermieden werden.

Die Drohne, die sah, was die Neandertaler nicht konnten 🤖

Während sich die alten Bewohner der Höhle mit Fettfackeln die Augen verdarben, kartiert nun eine Drohne mit LIDAR jeden Spalt ohne Lichtbedarf. Das Ironischste ist, dass die gemalten Bisons wohl nie ahnten, dass Jahrtausende später ein fliegender Roboter ihr bester Leibwächter sein würde. Allerdings hat die Drohne keine einzige Signatur an der Wand hinterlassen – etwas, das nicht alle Touristen von sich behaupten können.