Der Preis für Kerosin hat sich seit Beginn des Konflikts im Iran verdoppelt und löst eine Krise im europäischen Luftverkehr aus. Lufthansa hat die Streichung von 20.000 Flügen zwischen Mai und Oktober angekündigt, um Treibstoff zu sparen, während KLM bereits 160 Flüge gestrichen hat. Die Internationale Energieagentur warnt, dass Europa nur noch sechs Wochen Vorrat hat, und die Europäische Kommission erwägt, die Reserven unter den Mitgliedstaaten aufzuteilen, um einen größeren Zusammenbruch zu verhindern.
Die Luftfahrt sucht nach Alternativen angesichts des Kerosinmangels ✈️
Angesichts der Verteuerung des Treibstoffs erkunden Fluggesellschaften technische Lösungen wie den Einsatz von Biokraftstoffen und die Optimierung von Routen durch fortschrittliche Navigationssoftware. Die Produktion von synthetischen Kraftstoffen ist jedoch nach wie vor begrenzt und teuer. Die aktuelle Flotte von Verkehrsflugzeugen ist nicht für den Betrieb mit hochprozentigen Biokraftstoffmischungen ausgelegt, was die Hersteller zwingt, die Entwicklung effizienterer und mit neuen Energiequellen kompatibler Triebwerke zu beschleunigen.
Nächster Schritt: Passagiere schieben das Flugzeug, um Kerosin zu sparen 🏃
Angesichts des Treibstoffmangels erwägen Fluggesellschaften kreative Maßnahmen. Es wird gemunkelt, dass sie in Kürze Passagiere bitten werden, hinter dem Flugzeug herzulaufen, um den Verbrauch beim Rollen zu reduzieren. In der Zwischenzeit müssen sich Reisende daran gewöhnen, seltener zu fliegen und vielleicht ihre eigenen Flügel für Kurzstrecken mitzubringen. Die Krise verspricht, das Fliegen zu einer eher aeroben als aeronautischen Erfahrung zu machen.