Ein Konsortium unter der Leitung des IREC, mit der UOC und CELSA, hat ein Vorhersagesystem entwickelt, um Ausfälle von Industriemaschinen zu vermeiden. Der Schlüssel ist eine Festoxidbatterie, die im 3D-Druckverfahren hergestellt wurde und extreme Temperaturen aushält sowie eine energiesparende Elektronikeinheit mit Mobilfunkkonnektivität versorgt. Installiert auf der Welle eines Walzgerüsts, erfasst sie Vibrationen und Temperatur, um Ausfälle vorherzusagen.
Festoxid, das der Hitze nicht nachgibt 🔥
Die im 3D-Druckverfahren hergestellte Festkörperbatterie wurde für den Einsatz dort entwickelt, wo herkömmliche Batterien versagen: in Umgebungen mit hohen Temperaturen und ständigen Vibrationen. Ihre Oxidchemie bietet eine überlegene thermische Stabilität und versorgt eine Elektronikeinheit, die kontinuierlich Daten aufzeichnet und sendet. Das System wurde in die Welle des Walzgerüsts von CELSA integriert, einem kritischen Punkt, an dem die Erkennung von Mikrovibrationen oder Temperaturspitzen ungeplante Stillstände und teure Reparaturen verhindern kann.
Die Zelle, die sich nicht über die industrielle Hölle beschwert 😎
Während die Techniker von CELSA in der Nähe des Walzgerüsts schweißgebadet arbeiten, scheint diese Festoxidbatterie im Urlaub zu sein: Sie lässt sich weder von der höllischen Hitze noch von den Erschütterungen beeindrucken. Hergestellt mit einem 3D-Drucker, als wäre sie ein Plastikspielzeug, aber fähig, auszuhalten, was eine normale Handybatterie nicht einmal fünf Minuten überstehen würde. Als nächstes wird sie wohl noch einen Kaffee bestellen, während sie die Vibrationen überwacht.