Assurbanipal, der assyrische König, kommt ins CaixaForum Madrid

17. April 2026 Publicado | Traducido del español

CaixaForum Madrid beherbergt eine Ausstellung über Assurbanipal, den letzten großen König Assyriens. Die Ausstellung, mit Stücken des British Museum, taucht ein ins 7. Jahrhundert v. Chr., um einen gelehrten und kriegerischen Herrscher zu präsentieren. Durch sieben Sektionen werden seine Feldzüge, seine Leidenschaft für die Jagd, die Pracht seines Hofes in Ninive und sein nachhaltigstes Vermächtnis erkundet: die Schaffung einer riesigen Bibliothek aus Tontafeln mit Keilschrift.

Ein assyrischer König als Krieger und Gelehrter, umgeben von Keilschrifttafeln und Jagdreliefs, in seinem Palast in Ninive.

Die Bibliothek von Ninive: Ein Datenzentrum aus Ton 🏛️

Der große Beitrag Assurbanipals war die Systematisierung des Wissens. Seine Bibliothek in Ninive fungierte als zentrales Datenrepositorium. Tausende von Tontafeln, mit Keilen beschrieben, solange das Material feucht war, enthielten Verwaltungstexte, wissenschaftliche, literarische und religiöse Abhandlungen. Dieses Archiv war nicht nur eine Ansammlung; es beinhaltete einen technischen Prozess der Sammlung, Kopie, Klassifizierung und Lagerung in einem speziellen Gebäude, der Informationen vor dem Verfall durch die Zeit bewahrte.

Der erste zwanghafte Sammler der Geschichte 📚

Assurbanipal hatte ein Profil, das wir heute wiedererkennen würden. Ein kultivierter Typ, der das Lesen und die Großwildjagd genoss, aber mit einer klaren Tendenz, Dinge mit nach Hause zu nehmen. Zuerst die Nachbarterritorien. Dann jede Tontafel, die er fand. Sein Motto muss Kopieren und Einfügen gewesen sein, aber in Ton. Stell dir seine Bibliothek als eine monumentale externe Festplatte vor, voll mit .cunei-Dateien, und ihn, wie er den Inhalt zwischen einem Feldzug und dem nächsten verwaltet. Ein echter Influencer des Imperiums.