Das Teatro de la Zarzuela hat seine Spielzeit 2026/2027 mit einer mutigen Neuausrichtung vorgestellt. Klassiker wie La verbena de la Paloma und El barberillo de Lavapiés werden neben Venus y Adonis, einer historischen Wiederentdeckung, und Las trece rosas rojas, einer Oper über die 1939 erschossenen jungen Frauen, zu sehen sein. Das Programm zielt darauf ab, das Genre mit einem frischen Blick zu erneuern, darunter Poeta en Nueva York als Hommage an die Generation von 1927.
Die Bühnentechnik im Dienste des neuen Repertoires 🎭
Die Produktion von Las trece rosas rojas wird ein anspruchsvolles Bühnenbild erfordern, um die Atmosphäre der Nachkriegszeit nachzubilden. Es wird erwartet, dass Videomapping und LED-Beleuchtungssysteme, synchronisiert mit der Partitur, zum Einsatz kommen. Für Poeta en Nueva York werden visuelle Poesie-Projektionen und Surround-Sound integriert, die die vierte Wand durchbrechen. Das Theater hat Verbesserungen seines Bühnenmaschinerie-Systems und seiner variablen Akustik bestätigt, um den Raum für Produktionen anzupassen, die Tradition und digitale Experimente verbinden.
Las trece rosas, oder wie man Oper macht, ohne dass sie nach Beerdigung klingt 🎶
Niemand soll sich erschrecken: Las trece rosas rojas wird kein dreistündiges Begräbnis. Die Macher versprechen Thriller-Tempo und einige eingängige Nummern, auch wenn das Thema Erschießungen sind. Allerdings: Wenn Sie weinen möchten, bringen Sie Taschentücher mit. Und wenn Sie lieber lachen, warten Sie auf die Wiederaufnahme von El barberillo, die zumindest mit einer Hochzeit endet. Die Zarzuela wird ernst, aber ohne den Humor zu verlieren. Oder so sagen sie.