Die Abteilung für Wirtschafts- und Finanzkriminalität hat José Luis Rodríguez Zapatero nach einem Bericht ins Visier genommen, der eine Zahlung von 10.000 Euro detailliert beschreibt. Die angebliche Überweisung wurde von Julio Martínez Martínez, dem Stellvertreter des ehemaligen Präsidenten, an den damaligen Direktor des Rettungsfonds der SEPI getätigt. Der Schlüssel liegt in einer Nachricht vom 17. August 2021, die wörtlich 10k done lautet, in einem Gespräch zwischen Martínez und Rodolfo Reyes.
Wie Kryptographie und digitale Spurensuche die 10k done aufdecken 🔍
Die Erwähnung von 10k done in einem Chat ist keine einfache Notiz. Die Ermittler nutzen digitale forensische Werkzeuge, um Metadaten, Daten und Kontexte jeder Nachricht wiederherzustellen. In diesem Fall datiert das Gespräch vom 17. August 2021 und verknüpft die Zahlung mit der Ernennung von Julián Mateos zum Direktor des Fonds zur Unterstützung der Solvenz strategischer Unternehmen nach der Kontroverse um Plus Ultra. Die Rückverfolgbarkeit der Kommunikation ist in diesen Fällen unerlässlich.
10k done: Der SEPI-Schnäppchen, das nicht auf Wallapop auftaucht 😂
Für 10.000 Euro kann man ein gebrauchtes Auto oder eine Reise nach Cancún kaufen. Aber bei der SEPI diente dieser Betrag dazu, einen Direktor eines Rettungsfonds zu ernennen. Wäre das Schnäppchen auf Wallapop gewesen, würde die Anzeige lauten: Verkaufe Posten als leitender Angestellter, fast neu, nur 10k. Das Problem ist, dass man statt eines Likes eine Vorladung vor Gericht bekommt. Und nein, es gibt weder Rückgabe noch Garantie.