Südafrika steht erneut im Fokus wegen seiner Reaktion auf neue Ausbrüche fremdenfeindlicher Gewalt. Die Angriffe auf Migranten aus Simbabwe, Nigeria und Somalia wiederholen sich und erinnern an die Unruhen von 2008 mit über 60 Toten und jene von 2019 in Johannesburg. Die lokalen Behörden sehen sich Kritik an ihrem Umgang mit diesen Krisen ausgesetzt.
Technologie zur Identifizierung und Prävention von Konflikten 🤖
Einige Analysten schlagen vor, Überwachungssysteme auf Basis künstlicher Intelligenz einzusetzen, um Hassmuster in sozialen Medien zu erkennen, bevor sie in physische Gewalt eskalieren. Plattformen wie Ushahidi, entwickelt in Kenia, ermöglichen bereits die Echtzeit-Kartierung von Vorfällen. Ihre Umsetzung in Südafrika erfordert jedoch politischen Willen und Ressourcen, die bisher nicht für diese Werkzeuge bereitgestellt wurden.
Das GPS, das keine Lösungen findet 🗺️
In der Zwischenzeit lernen Migranten, Google Maps zu nutzen, um Brennpunkte zu meiden, als ob Fremdenfeindlichkeit ein Verkehrsstau wäre. Denn klar, wenn die Polizei dich nicht schützen kann, soll dich wenigstens der Algorithmus zum schnellsten Ausweg führen. Aber vergiss nicht, dein Handy aufzuladen: Die Gewalt kündigt sich nicht an, aber die WhatsApp-Nachbarschaftswarnung schon.